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Vorträge

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90 Jahre „Machtergreifung“ - Das Deutsche Reich im Frühjahr 1933
Di. 31.01.2023 19:30
Hanau

Vortrag am Dienstag, 31. Januar 2023 Vor 90 Jahren, am 30. Januar 1933, ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg den „Führer“ der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), Adolf Hitler, zum Reichskanzler. In der brüchigen Parteienlandschaft des Deutschen Reiches führte Hitler nun eine Koalition aus Nazis und Nationalkonservativen. Die Nationalsozialisten begingen den 30. Januar seither als Tag der nationalen Erhebung und den Beginn ihrer Machtübernahme. Binnen Kurzem wurden die demokratischen Strukturen und Institutionen der Weimarer Republik ausgehebelt, und die deutsche Geschichte nahm ihren verhängnisvollen Lauf bis zum Völkermord an den Juden und Millionen Kriegstoten in Europa. Der Vortrag untersucht die Vorgeschichte dieser Umwälzung und wirft einen Blick in den Alltag der Hanauer in krisenhafter Zeit. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV. Anmeldung erwünscht.

Kursnummer 10901
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Werner Kurz
Die Naumburg bei Nidderau-Erbstadt Kloster, hanauische Kellerei, Schloss und Ruine
Di. 07.02.2023 19:30
Hanau
Kloster, hanauische Kellerei, Schloss und Ruine

Vortrag am Dienstag, 07. Februar 2023 Oberhalb des Krebsbachtales zwischen Heldenbergen, Erbstadt und Kaichen liegt auf einem markanten Hügel das heutige Schloss Naumburg. Der etwas bedauerliche bauliche Zustand verhindert einen Blick in die reichhaltige Geschichte der Anlage. Sie wurde erstmals als Nuwenburg 1035 erwähnt und war jahrhundertelang ein kleines Benediktiner-Kloster. Kunsthistorisch bedeutsam ist ein reich bebildertes Salbuch aus dem 16. Jahrhundert, das sich heute im Hessischen Staatsarchiv Marburg befindet. Aufstieg, Niedergang und die spätere Nutzung des Klosterbesitzes geben exemplarisch einen interessanten Einblick in die Territorialgeschichte der südlichen Wetterau. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV. Anmeldung erwünscht. Bitte beachten: RAUMÄNDERUNG. Der Vortrag findet in der Aula der Karl-Rehbein-Schule statt.

Kursnummer 10902
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Gebühr: kostenlos
Befreit - und was nun? Das Schicksal der Displaced Persons in Hanau nach dem Einmarsch der Amerikaner 1945
Di. 14.02.2023 19:30
Hanau

Vortrag am Dienstag, 14. Februar 2023 10.600 Personen unterschiedlichster Nationalität findet der Brite Harry Heath im April 1945 in den Kasernen entlang der Hanauer Lamboystraße vor. Francois-Kaserne, Hessen-Homburg-Kaserne und Hutier-Kaserne haben die Amerikaner nach ihrem Einzug in die Region zum Sammellager für die von ihnen befreiten Zwangsarbeiter und KZ-Überlebende erklärt. Allesamt sind sie Opfer des nun daniederliegenden nationalsozialistischen Unrechtsregimes, das sie aus ihren Heimatländern verschleppt hatte. Nun hofften sie bis zu ihrer Rückkehr auf temporäre Unterkunft, Verpflegung und medizinische Versorgung im Sammelzentrum. Wer führte bei diesem Unternehmen, das Tausende von Menschen einschließt, Regie? Wer fühlte sich im Lager verantwortlich für die körperlich und psychisch Belasteten? Der Vortrag basiert auf den Aufzeichnungen des britischen Lagerleiters Harry Heath und seiner Frau über ihre Erfahrungen und Beobachtungen im Lageralltag und zeigt auf, wie die Befreiten von Anfang an - und schon vor dem Aufkommen des Kalten Krieges - erneut zum Spielball der Politik werden. Ihr Weg zurück wird durch nicht vorhergesehene Schwierigkeiten und Gefahren erschwert. Er führt die einen in erneute Unfreiheit und Knechtschaft, die anderen in eine selbstbestimmte Zukunft. Die politische Konstellation der führenden Mächte und die ungelösten Probleme im Zusammenleben der einzelnen Nationen, wie sie im Lagerleben hervortreten, besitzen in der gegenwärtigen Situation eine bedrückende Aktualität. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV. Anmeldung erwünscht.

Kursnummer 10903
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Gebühr: kostenlos
Displaced Persons in Hanau nach dem Zweiten Weltkrieg und im beginnenden Kalten Krieg
Di. 21.02.2023 19:30
Hanau

Vortrag am Dienstag, 21. Februar 2023 Der Zweite Weltkrieg hinterließ an seinem Ende gerade im besiegten Deutschland Abertausende entwurzelter Menschen, Displaced Persons oder kurz DPs, aus vielen Ländern Europas, vor allem des Ostens. Sie hatten Konzentrationslager überlebt, waren aus Kriegsgefangenschaft entlassen oder ins „Reich“ verschleppte Zwangsarbeiter. Viele wollten oder konnten nicht zurück in ihre Heimatländer. Diesen Menschen zu helfen war das Ziel der ersten von den eben gegründeten Vereinten Nationen (UN) gestarteten Flüchtlings-Hilfsoperation unter dem Kürzel UNRRA (United Nations Relief and Rehabilitation Administration). Eines der Zentren, vor allem für DPs aus den baltischen Ländern und der Ukraine, war Hanau. Der Vortrag untersucht unter diesem Aspekt die ersten zehn Nachkriegsjahre in Hanau. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV. Anmeldung erwünscht.

Kursnummer 10904
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Werner Kurz
Im Namen des Volkes Schöffe werden
Do. 23.02.2023 19:00
Hanau
Schöffe werden

In Hessen sitzen in der derzeitigen Wahlperiode 2019-2023 insgesamt 4.488 Schöffinnen und Schöffen mit auf der Richterbank in Amts- und Landgerichten. In Strafverfahren urteilen sie mit gleicher Stimme wie die berufsrichterlichen Kolleginnen und Kollegen und sind Repräsentanten des Volkes in der Rechtsprechung. Für die Amtsperiode 2024-2028 werden ab Mitte 2023 bundesweit neue Schöffinnen und Schöffen gewählt. Dieses Seminar richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für das Schöffenamt interessieren. Schöffen müssen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Sie müssen bei ihrem Amtsantritt mindestens 25 Jahre alt und dürfen nicht älter als 69 Jahre sein (§ 33 Nr. 1 und 2 GVG). Über weitere Voraussetzungen oder Ausschlusskritierien klärt der Vortrag auf. Weitere Themen u.a.: • Befähigung zum Schöffenamt: wer sollte sich bewerben, wer nicht? • Ablauf der Bewerbung und Wahl • gesetzliche Stellung sowie Rechte und Pflichten der Schöffen • praktische Aspekte des richterlichen Ehrenamts: Zeitaufwand, Entschädigung • die Hauptverhandlung: Bedeutung und Ablauf • Herausforderungen und Probleme im Schöffenamt Auch für Fragen der TeilnehmerInnen ist genug Zeit. Zum Referenten JÖRG SCHMITZ (52) ist seit 2019 erstmals Schöffe am Landgericht Hanau und kann daher aus erster Hand berichten. Er betreibt ferner ehrenamtlich den YouTube-Kanal SCHÖFFEN TV www.schoeffen.tv mit Infos zum Amt und zu schöffenrelevanten Themen.

Kursnummer 10443
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Gebühr: 15,00
Dozent*in: Jörg Schmitz
Georg Büchner - Radikale Freiheit und Revolution
Di. 28.02.2023 19:30
Hanau

Vortrag am Dienstag, 28. Februar 2023 Georg Büchner (1813-1837) hat wie kein anderer Dichter des Vormärz eine radikale gesellschaftskritische Position vertreten, die sich zum ersten Mal im „Hessischen Landboten“ von 1834 artikuliert: „Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“ So lautet die Formel, mit der Büchner und sein Mitstreiter, Friedrich Ludwig Weidig, ihre Schrift überschrieben. Unzweideutig ist hier die Botschaft. Aber seine Vorstellungen von Freiheit und Revolution geraten immer mehr ins Wanken. In einem seiner Briefe, die er im Frühjahr 1834 an seine Braut schickt, spricht er vom Einzelnen, der „nur Schaum auf der Welle“ sei, von menschlichen Verhältnissen, in denen eine „unabwendbare Gewalt“ regiere, die keiner beherrschen könne. Im ersten Sozialdrama Deutschlands lässt er folgerichtig eine Gestalt zum Helden werden, die eigentlich ein Antiheld ist: Woyzeck. Verarmt, gehetzt, spracharm und sprachlos wird dieser Gedrückte und Gedemütigte, dieser Diskriminierte und Entwürdigte zuerst in den Wahnsinn und dann zum Mord an seiner Geliebten getrieben. Freiheit wird zur Phrase, der Humanismus zur Farce. Aber wofür dann Revolution? Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV. Anmeldung erwünscht.

Kursnummer 10051
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Joachim Volke
Trauma - und dann?!
Mi. 01.03.2023 19:00
Hanau

Traumatische Erlebnisse gehören zu den schwerwiegendsten Erfahrungen, die ein Mensch in seinem Leben machen kann. In Folge können sich sowohl psychische Erkrankungen als auch Suchterkrankungen entwickeln, wobei die Traumatisierung als Auslöser dieser Traumafolgestörungen in Beratung und Behandlung mitunter unentdeckt bleibt. Und was dann, wenn Menschen sich in ihrem Leid unverstanden und vielleicht nicht fachgerecht beraten und behandelt fühlen? Ziel dieses Vortrags ist es einen ersten Einblick in die Thematik zu geben, indem wir uns mit den Fragen beschäftigen: Was ist ein Trauma? Welche psychischen Traumafolgestörungen gibt es? Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und wie macht sie sich als Traumafolgeerkrankung bemerkbar? Wie kann sich auf dem Hintergrund dieses Krankheitsbildes eine Suchterkrankung entwickeln? Neben diesen Fragen werden Informationen zu entsprechenden Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten vermittelt sowie die Zugangswege zu diesen erörtert. Nach dem Vortrag wird es die Möglichkeit zu Fragen und zur Diskussion geben. Mathias Haase, (Diakonisches Werk Hanau-Main-Kinzig, Ambulante Suchthilfe) ist Dipl.-Sozialpädagoge, Sozialtherapeut mit Schwerpunkt Sucht, Heilpraktiker für Psychotherapie, Traumatherapeut, EMDR Therapeut / Coach Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Hanau-Main-Kinzig durchgeführt. Gebührenfreie Veranstaltung, Anmeldung erforderlich. Der Kurs findet im VHS-Gebäude statt, Ulanenplatz 4, 63452 Hanau.

Kursnummer 30607
Frisches Lithium aus verbrauchten Batterien
Do. 02.03.2023 19:30
Hanau

Technik-Vortrag am Donnerstag, 2. März 2023 In der öffentlichen Wahrnehmung finden sich verschiedene Positionen zur Elektromobilität. Besonders kritisch wird der mit den verwendeten Akkus verbundene Ressourcenverbrauch diskutiert. Derzeit werden Verfahren entwickelt, die das Recycling von Lithium aus ausgedienten Lithium-Ionen-Akkus nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch zum Durchbruch verhelfen könnten. Forscher der Fa. Evonik in Hanau gehen dabei neue Wege und setzen z.B. auf eine ionenselektive Keramikmembran in einem elektrochemischen Prozess. Die Technik, die im Versuchsmaßstab bereits im Einsatz ist, zeichnet sich durch hohe Effizienz und ein hochreines, für die Fertigung neuer Batterien geeignetes auf Anhieb gebrauchsfertiges Recyclingprodukt aus. Mit einer zeitnahen Markteinführung wird gerechnet. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA. Anmeldung erwünscht.

Kursnummer 10401
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Patrik Stenner
Hanau im 30-jährigen Krieg: Die Krisenjahre 1635 bis 1638
Di. 07.03.2023 19:30
Hanau

Vortrag am Dienstag, 7. März 2023 Der Referent wendet sich gegen die in Hanau geläufige Darstellung der Jahre 1635 bis 1638. Die Maßnahmen des Generals Lamboy waren keine Belagerung, sondern eine Blockade Hanaus. Und der Hunger war nicht allgemein, sondern ein soziales Problem: Reiche Familien und auch die militärische Führung hatten immer genug zum Essen, während arme Leute hungerten. Weil Landgraf Wilhelm V. von Hessen-Kassel am 13. Juni 1636 das Entsatzheer leitete und Hanau 1736 an das Haus Hessen-Kassel fiel, wurde der 13. Juni zum großen Hanauer Festtag. Aus Hanauer Sicht war aber nicht der Juni 1636, sondern der Februar 1638 das entscheidende Datum: Erst nach der Entmachtung des schwedischen Kommandanten Ramsay war Graf Philipp Moritz von Hanau-Münzenberg ein wirklich souveräner Landesherr und konnte sich dem Prager Frieden von 1635 anschließen. Nach dem Tod des Grafen im August 1638 betrieb seine Witwe Sibylle Christine erfolgreich eine strikte Neutralitätspolitik. Und ihre Ehe mit Graf Friedrich Casimir, geschlossen am 13. Mai 1647, war keine erotische Verirrung, sondern ein geschickter politischer Schachzug: Mit der reformierten Sibylle Christine und dem lutherischen Friedrich Casimir stand ein konfessionell gemischtes Paar an der Spitze der Grafschaft Hanau und leitete damit den so schwierigen Ausgleich der beiden evangelischen Konfessionen ein. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV. Anmeldung erwünscht.

Kursnummer 10905
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Gebühr: kostenlos
Neue Mobiltät Einführung in die Elektro-Mobilität
Di. 21.03.2023 19:00
Hanau
Einführung in die Elektro-Mobilität

Bis 2030 soll sich die Anzahl der Elektroautos in Deutschland mindestens verfünffachen. Wie alltagstauglich sind moderne E-Fahrzeuge? Welchen Aufgaben sind E-Autos gewachsen - und welchen vielleicht (noch) nicht? Worauf muss derjenige achten, der über den Wechsel auf ein E-Auto nachdenkt? Für wen lohnt sich der Wechsel finanziell? Wie funktioniert das mit dem Laden? Gibt es dafür überhaupt genug Strom? Und inwiefern fährt sich ein E-Fahrzeug anders als ein Benzin- oder Dieselfahrzeug? Eines vorweg: Viele der Kritikpunkte an vollelektrischen Fahrzeugen sind inzwischen überholt. Diese Veranstaltung bringt Sie auf den aktuellen Wissensstand. Daniel Krenzer (40) lebt in Hanau, hat in Würzburg Geografie mit dem Schwerpunkt Verkehr studiert und ist seit gut zehn Jahren journalistischer Autotester mit Konzentration auf alternative Antriebe. Mehrere hundert Fahrzeuge ist er bereits selbst gefahren und hat mit Elektroautos bereits zahlreiche Langstrecken absolviert - vom Dacia Spring bis zum Porsche Taycan. Seit Juni 2022 ist der Politik- und Nachrichtenredakteur zudem IHK-zertifizierter Berater für E-Mobilität und Alternative Antriebe und Betreiber des Blogs alternativ-angetrieben.de.

Kursnummer 10451
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Gebühr: 15,00
Dozent*in: Daniel Krenzer
Literarische Reise durch Hessen, Teil 3: Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet
Di. 28.03.2023 19:30
Hanau

Vortrag am Dienstag, 28. März 2023 Über die Literaturstadt Frankfurt ist viel gesagt und geschrieben worden. Um nicht allzu Bekanntes ein weiteres Mal vorzutragen, sollen bei diesem dritten Teil der Literaturreise durch Hessen vor allem zu Unrecht vergessene oder kaum beachtete Autorinnen und Autoren vorgestellt werden. Alles beginnt mit einer Sage, aus der wir lernen, dass Frankfurt von Karl dem Großen und einer Hirschkuh gegründet wurde. Über die „Goldene Bulle“ gelangen wir zur Wahl- und Krönungsstadt Frankfurt, vor allem zu lebendigen Schilderungen der Krönungsfeierlichkeiten. Einen Schwerpunkt bildet die berühmte Markt- und Messestadt Frankfurt. Was Martin Luther über das Messegewimmel sagte oder Enea Silvio Piccolomini, später als Papst Pius II. bekannt, scheint noch heute aktuell zu sein. Wichtig war die Stadt auch für den „Sturm und Drang“. Hier kommt mit Friedrich Maximilian Springers Roman „Fausts Leben, Thaten und Höllenfahrt in fünf Büchern“ aus dem Jahr 1791 einer der bekanntesten Stoffe der Weltliteratur zur Sprache. Mit Heinrich Heine und Ludwig Börne lernen wir die Judengasse in ergreifenden Schilderungen kennen. Wenn man noch nie etwas über Johann Conrad Friedrich gehört hat, wird man sich nicht wenig über seinen Roman „Vierzig Jahre aus dem Leben eines Toten“ wundern. Mit dem weltbekannten „Struwwelpeter“-Verfasser Heinrich Hoffmann geht es zum IG-Farben-Hochhaus, wo heute die Goethe-Universität auch das Andenken an Heinrich Hoffmann pflegt. Und auch nach Offenbach geht unsere literarische Reise: Hier ergötzen wir uns an den Streichen des jungen Johann Wolfgang Goethe und lernen Bettine von Arnims Großmutter, Sophie von La Roche, kennen. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV. Anmeldung erwünscht.

Kursnummer 10052
Klimaneutralität 2040 - Herausforderungen für die Versorgungsinfrastruktur
Do. 30.03.2023 19:30
Hanau

Technik-Vortrag am Donnerstag, 30. März 2023 Bei der Diskussion um die Energiewende wurden zunächst die Ziele definiert, und nun müssen die Taten folgen. Die Stadt Hanau hat sich das ehrgeizige Ziel gesteckt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Dabei ist es natürlich nicht damit getan, den Gasverbrauch zu reduzieren oder auf Elektromobile umzusteigen. Zurecht fragen sich die Bürger, woher die Energie zum Betrieb der Fahrzeuge oder zum Heizen der Wohnungen kommt. Und spätestens beim Ruf nach der kompletten Umstellung auf erneuerbare Energien wird klar, dass die Energie zur Versorgung Hanaus nicht in Hanau allein generiert werden kann. Wie aber können wir uns die Versorgung der Stadt in Zukunft vorstellen? Diese Fragen und auch die besonderen Herausforderungen an die Versorgungsnetze sollen in dieser Veranstaltung adressiert werden. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA. Anmeldung erwünscht.

Kursnummer 10402
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Adrian Szabo
Neue Mobiltät Alternative Antriebe - welches Auto passt zu mir?
Di. 25.04.2023 19:00
Hanau
Alternative Antriebe - welches Auto passt zu mir?

Vor dem Kauf eines neuen Autos stellt sich zunehmend die Frage: Wie soll es angetrieben sein? Dass Benzin und Diesel wenig nachhaltig sind, ist inzwischen weitestgehend Konsens. Hybride sparen zumindest einiges an Benzin ein - das passende Fahrverhalten vorausgesetzt. Wasserstoff und BioCNG bedienen derzeit lediglich Nischen. Politisch liegt der Fokus ganz klar auf vollelektrischen Fahrzeugen. Worauf muss man achten, wenn man für sich den passenden Antrieb und das passende Fahrzeug finden will? Was ist ökologisch sinnvoll, was ökonomisch? Ein händlerunabhängiger Überblick. Daniel Krenzer (40) lebt in Hanau, hat in Würzburg Geografie mit dem Schwerpunkt Verkehr studiert und ist seit gut zehn Jahren journalistischer Autotester mit Konzentration auf alternative Antriebe. Mehrere hundert Fahrzeuge ist er bereits selbst gefahren und hat mit Elektroautos bereits zahlreiche Langstrecken absolviert - vom Dacia Spring bis zum Porsche Taycan. Seit Juni 2022 ist der Politik- und Nachrichtenredakteur zudem IHK-zertifizierter Berater für E-Mobilität und Alternative Antriebe und Betreiber des Blogs alternativ-angetrieben.de.

Kursnummer 10453
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Gebühr: 15,00
Dozent*in: Daniel Krenzer
Emigranten der 1848er-Revolution: Wirkungen und Rückwirkungen
Di. 25.04.2023 19:30
Hanau

Vortrag am Dienstag, 25. April 2023 Viele von den Behörden der Restaurationszeit verfolgte Liberale und Demokraten, vor allem Träger der 1848er Revolution, politische Akteure unterschiedlicher Richtungen, verließen die Staaten des Deutschen Bundes, um - oft über die Schweiz - nach Übersee zu emigrieren. Zu ihnen gehörten auch einige Frauen, die teils als Gefährtinnen der Männer, teils als selbständige Vertreterinnen ihrer Forderungen, im Ausland, meist den USA, ihre Ideen zu verwirklichen suchten. Unter den „Forty-Eighters“ machten etliche als Journalisten, Politiker, Militärs oder Unternehmer Karriere. Der Vortrag behandelt zum einen die Einflüsse, die die Emigranten in ihrer neuen Heimat auf unterschiedlichen Feldern gesellschaftlichen Lebens ausübten und zum anderen die Impulse, die von ihnen auf die (politische) Entwicklung in Deutschland ausgingen. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV. Anmeldung erwünscht.

Kursnummer 10053
Künstler*innenbildnisse des deutschen Expressionismus
Mi. 26.04.2023 19:00
Hanau

Von August Macke und Franz Marc bis zu Ernst Ludwig Kirchner und Ludwig Meidner Die Darstellung des Künstlerporträts hat eine lange Tradi on und Künstler wie Albrecht Dürer oder Rembrandt van Rijn nutzten dieses Genre vor allem auch dazu, ihre eigene Positon innerhalb der Gesellschaft ihrer Zeit zu verdeutlichen. Am Beginn der Moderne wird das Künstlerbildnis noch mehr zu einem künstlerischen Mittel der Selbstbefragung und legt oftmals die psychische Verfasstheit des Malers offen – denken wir nur an die eindrucksvollen Selbstbildnisse von Vincent van Gogh. Aber auch im deutschen Expressionismus wird das Porträt zu einem von vielen Malern intensiv verwendeten Motiv. Hierbei steht nicht nur das Selbstbildnis im Fokus, sondern insbesondere das gegenseitige Porträtieren erlangt einen hohen Stellenwert. Im ersten Vortrag zu diesem Thema steht die Künstlergruppe „Der Blaue Reiter “ im Zentrum: Ausgehend von den Künstlerfreunden August Macke und Franz Marc werden Gemälde und auch Fotografien vorgestellt, die einerseits die Verbundenheit untereinander verdeutlichen, andererseits aber auch die unterschiedlichen Handschriften eines Alexej Jawlensky, einer Gabriele Münter oder eines Wassily Kandinsky anschaulich machen. Hinzugenommen werden auch künstlerische Einzelgänger wie Else Lasker-Schüler oder Max Beckmann. Die Veranstaltung wird im Wintersemester fortgesetzt und thematisiert dann das Motiv „Bildnis“ bei weiteren zum Expressionismus gehörenden Künstlern wie etwa den sog. „Brücke“ Künstlern um Ludwig Kirchner oder dem in Berlin wirkenden Ludwig Meidner.

Kursnummer 20605
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Gebühr: 15,00
Der Kunstraub von Gotha: Ein spektakulärer Coup Ein Krimi für Kunstfreund*innen!
Fr. 28.04.2023 19:00
Hanau
Ein Krimi für Kunstfreund*innen!

Es war einer der spektakulärsten Kriminalfälle der DDR: 1979 werden fünf Gemälde alter Meister wie Hans Holbein d. Ä., Frans Hals und Anthonis van Dyck aus dem Museum Schloss Friedenstein in Gotha gestohlen. Fast 40 Jahre galten sie als verschollen. Auch die Stasi konnte den Fall nicht aufklären. Doch im Dezember 2018 kam die erstaunliche Nachricht: Die verlorenen Bilder sind wieder da ! Eine Erbengemeinschaft hatte sie bereits im Sommer 2018 der Stadt Gotha zum Kauf angeboten. Ein Meisterstück der Geheimdiplomatie brachte den Durchbruch: 2020 kehrten die fünf Gemälde, darunter auch ein Werk aus dem direkten Umkreis von Rembrandt, zurück in die Obhut des Schlosses Friedenstein. 2021 wurden sie zusammen mit 85 weiteren Werken im Herzoglichen Museum in einer Sonderausstellung über die wechselvolle Geschichte der Gothaer Sammlungen gezeigt. Der Vortrag zeigt, dass Kunstgeschichte auch manchmal Kriminalgeschichte sein kann.

Kursnummer 20606
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Gebühr: 15,00
Keimzellen der Demokratie - Von Frankfurt über Weimar nach Bonn
Di. 02.05.2023 19:30
Hanau

Vortrag am Dienstag, 28. März 2023 Es ist ein besonderes Kennzeichen der deutschen Demokratiegeschichte, dass sie nicht mit der Hauptstadt verwoben ist, sondern ganz wesentlich mit Orten außerhalb des zentralen Machtzentrums, die man gar - wie im Fall von Weimar und Bonn - als Provinz bezeichnen kann. Die Paulskirche in Frankfurt 1848/49, das Nationaltheater in Weimar 1919 und die Pädagogische Akademie in Bonn 1948/49 gehören zu den zentralen Plätzen im demokratischen Erinnerungshaushalt der Bundesrepublik, ein jeder für sich. Zudem gibt es zwischen diesen Verbindunglinien und Bezugspunkte, aber auch Abgrenzungen. Der Vortrag beleuchtet, welchen Beitrag die drei Orte einzeln und gemeinsam zur Entfaltung der Demokratie in Deutschland geleistet haben. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV. Anmeldung erwünscht.

Kursnummer 10054
Hanau im Revolutionsjahr 1848: Mit der Eisenbahn zum Aufstand
Di. 09.05.2023 19:30
Hanau

Vortrag am Dienstag, 9. Mai 2023 Dieser Vortrag handelt von turnenden Handwerksburschen und Zigarrenarbeitern, von Goldarbeitern und Teppichknüpfern, von Wegegelderhebern und Fabrikanten, von Flugblättern und Karikaturen, von Kutschen und einem Marktschiff. Begebenheiten aus der revolutionären Zeit um 1848. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV. Anmeldung erwünscht.

Kursnummer 10906
Neue Mobiltät Womit fahren die Autos der Zukunft?
Di. 16.05.2023 19:00
Hanau
Womit fahren die Autos der Zukunft?

Strom, Wasserstoff, E-Fuels: Kaum ein Thema wird in sozialen Netzwerken und Stammtischen so emotional diskutiert wie die Verkehrswende. Kein Wunder, ist Deutschland doch ein Autoland - und der Wunsch nach viel Hubraum liegt bei vielen scheinbar in den Genen. Es ist politisch beschlossen, dass der Verkehr nachhaltiger werden muss. Gegenüber der Elektromobilität gibt es bei den Bürgern manche Vorbehalte, viele hoffen auf Wasserstoff - oder darauf, einfach irgendwann synthetische Kraftstoffe, sogenannte E-Fuels, weiter in ihr altes Auto tanken zu können. Welche Szenarien sind realistisch? In welchen Bereichen hat welche Technologie die größten Chancen? Und wie könnte sich die Mobilität insgesamt in Deutschland verändern? Diese Veranstaltung verschafft einen Überblick über den aktuellen Stand. Daniel Krenzer (40) lebt in Hanau, hat in Würzburg Geografie mit dem Schwerpunkt Verkehr studiert und ist seit gut zehn Jahren journalistischer Autotester mit Konzentration auf alternative Antriebe. Mehrere hundert Fahrzeuge ist er bereits selbst gefahren und hat mit Elektroautos bereits zahlreiche Langstrecken absolviert - vom Dacia Spring bis zum Porsche Taycan. Seit Juni 2022 ist der Politik- und Nachrichtenredakteur zudem IHK-zertifizierter Berater für E-Mobilität und Alternative Antriebe und Betreiber des Blogs alternativ-angetrieben.de.

Kursnummer 10454
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Gebühr: 15,00
Dozent*in: Daniel Krenzer
Das Unmögliche wollen - Freiheit und Liebe bei Franziska zu Reventlow
Di. 16.05.2023 19:30
Hanau

Vortrag am Dienstag, 16. Mai 2023 „O, wäre ich frei, diese Unfreiheit ist so furchtbar drückend und tötet alles, was man in sich hat.“ "Heidnische Heilige", "Madonna mit dem Kinde" oder einfach "die Münchner Gräfin" wurde Franziska zu Reventlow (1871-1918) genannt, die vor allem durch ihr unkonventionelles Leben in der Enge des Deutschen Kaiserreichs bekannt wurde. Eine Malerin wäre sie gerne geworden, als Symbolfigur der Münchner Boheme wurde sie gefeiert, als Geliebte und Mutter hat sie sich verwirklicht und ist heute zu einem Sinnbild der sexuellen Befreiung geworden. Wegen ihrer prekären finanziellen Lage floh sie aus München und ging in Ascona eine Scheinehe ein. Als der erhoffte Geldsegen ausblieb, bekannte sie sich schließlich zu ihrer Schriftstellerei. Heute erzählen ihre feinsinnigen Romane und Novellen sowie Briefe und Tagebücher vom Leben dieser außergewöhnlichen Frau. „Ich liebe einen und begehre sechs andere, einen nach dem andern. Mich reizt nur gerade der Wechsel. (...) Fühle mich ganz als ich selbst, wenn alles durcheinandergeht, Wehmut, Sehnsucht, tiefe Liebe und frivole Oberflächlichkeiten.“ Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV. Anmeldung erwünscht.

Kursnummer 10055
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