Kurse nach Themen
Der menschliche Akt in Zeichnung und Malerei bildet Grundlage und Mittelpunkt künstlerischen Schaffens von der Historie bis zur zeitgenössischen Kunst. Wir erarbeiten schrittweise die entsprechenden perspektivischen Gesetzmäßigkeiten, sowie das Volumen eines Körpers mittels Farbe, um ihn treffend im räumlichen Eindruck mit Licht und Schatten auf die Fläche zu übertragen. An Seite der klassischen Studien beinhaltet dieser Kurs ebenso experimentelle Verfahren, die die jeweilige individuelle künstlerische Neigung der Teilnehmer/innen zu fördern suchen. Dieser Kurs ist besonders für diejenigen geeignet, die eine Mappe zur Bewerbung für ein Kunststudium erstellen möchten. Hinweis: Grundlagenkenntnisse im Aktzeichnen erleichtern die Akmalerei, werden jedoch nicht vorausgesetzt. Bitte mitbringen Öl-, Acryl-, Aquarell-, Gouachefarben, Pastell oder Tusche sowie einen Malereiblock, Zeichenblock bzw. Leinwand und Papier, mindestens DIN A 3.
Lehrgang ab Donnerstag, 5. Februar 2026, im vhs-Gebäude Mit alten Handschriften haben es nicht nur Familien- und Geschichtsforscher zu tun, sondern auch in Notariaten und Nachlassgerichten sind wichtige Unterlagen oft handschriftlich verfasst und müssen mühsam entziffert werden. Dieser Kurs macht die Teilnehmenden mit der alten deutschen oder Kurrentschrift vertraut, von der die häufiger genannte Sütterlinschrift hergeleitet ist. Wir beschäftigen uns überwiegend mit Dokumenten, die in der Stadt und Grafschaft Hanau im 18. und 19. Jahrhundert entstanden sind, unter anderem auch mit der Chronik Ziegler, in der in zehn Bänden wichtige und alltägliche Ereignisse festgehalten sind. Dabei werden auch die geschichtlichen Hintergründe des Gelesenen behandelt. Kursteilnehmende können auch eigene Schriftstücke mitbringen. In Kooperation mit der Interessengemeinschaft Hanauer Altstadt e.V. möchte die vhs Hanau dazu beitragen, dass die Kunst des Lesens und Übertragens von alten deutschen Handschriften einem breiten Kreis von Interessierten ermöglicht wird. Sie sind herzlich eingeladen mitzumachen. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA. Anmeldung erforderlich.
Beide Regisseure wurden 1945 kurz nach Ende des 2. Weltkriegs geboren, beide kannten sich von ihrem Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen in München – sie gehörten dem ersten Jahrgang an, der dort ausgebildet wurde – und dennoch unterscheidet sich ihr Filmschaffen gravierend. In seinem kurzen Leben war Rainer Werner Fassbinder äußerst produktiv und schuf 45 Spielfilme und 25 Theaterstücke. Dabei schrieb er selbst die Drehbücher, inszenierte, drehte und produzierte durchweg in Deutschland. Mit Filmen wie „Angst essen Seele auf“, „Die Ehe der Maria Braun“, „Lola“ oder der TV-Serie „Berlin Alexanderplatz“ realisierte er beispiellose Gesellschaftsdokumente. In ihnen analysiert er zwischenmenschliche Beziehungen und behandelt zeitlose Themen wie Antisemitismus, Migration und Außenseitertum in jeglicher Form. Der international gefeierte Filmemacher und Künstler Wim Wenders wurde mit Filmen wie „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“ (1972) und „Falsche Bewegung“ (1975) nach Vorlagen von Peter Handke oder „Alice in den Städten“ (1973/1974) sowie „Der Amerikanische Freund“ (1977) nach einem Roman von Patricia Highsmith bekannt. Weitere filmische Meilensteine waren „Paris, Texas“, der 1984 in Cannes die Goldene Palme erhielt, und „Der Himmel über Berlin“ (1987). Für „Buena Vista Social Club“ (1999) erhielt er eine Oscar-Nominierung und den Europäischen Filmpreis. 2024 wurde „Perfect Days“ (2023) für einen Oscar nominiert. Gemeinsam ist den beiden Regiegrößen auch, dass sie Schauspielerinnen und Schauspieler mit ihrem Filmen zu Stars machten. Bei Fassbinder sind es unter anderem Hanna Schygulla und Barbara Sukova, die nach seinem frühen Tod auch international reüssierten. Durch Wenders erlangten unter anderem Nastassja Kinski, Otto Sander und Bruno Ganz internationale Anerkennung.
„Sei stark und begib dich in deinen eigenen Körper, denn damit stehst du auf festem Grund.“ Kabir Im Kurs Orientalischer Tanz - Raqs sharki werden zu arabischen und türkischen Rhythmen Grundbewegungen und Schrittkombinationen des (ägyptischen) Tanzes unterrichtet. Langsame, wellenartige und auch zackige, schnelle Isolationsbewegungen der Hüfte und des Brustkorbs werden erlernt und tänzerisch umgesetzt. Angesprochen sind Frauen jeden Alters, die gerne tanzen und Wert auf ein intensives rhythmisches Körpertraining legen. Bitte mitbringen: ein eng anliegendes kurzes T-Shirt oder Oberteil, Leggins oder elastische Sporthose, Gymnastik- oder Jazztanzschuhe und (ganz wichtig!) ein Hüfttuch ohne Münzen (kann auch vor Ort von der Kursleitung erworben werden) Der Kurs findet im Remisenbau statt, Schloss Philippsruhe, Phillppsruher Allee 45, 63450 Hanau. Der Remisenbau befindet sich gegenüber vom Hauptschloss auf der linken Seite. Eingang zum Kassettensaal im Remisenbau ganz links, innen geradeaus laufen, einige Stufen steigen und rechts durch zwei Türen zum Kassettensaal.