Kurse nach Themen
Führung am Sonntag, 31. Mai 2026 Verbrechen in Hanau? Literarische und wahre Kriminalfälle zeigen diesmal die Schattenseite Hanaus: Christiane Grefs „Meisterstück” versetzt in die Zeit der Zünfte und deren Intrigen, Peter Kitzlers Weg zu seiner Hinrichtung verlief durch die Innenstadt, und Heidi Gebhardts Senioren-Ermittlerin „Tante Frieda” wittert Mord! Diese und weitere spannende Fälle führen an die Schauplätze tragischen bis kuriosen Geschehens. Veranstaltung in Kooperation mit der Hanauer Tourist-Information. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA. Anmeldung erwünscht.
Wir tanzen gemeinsam viele internationale Tänze aus verschiedenen Ländern, wie z.B. Israel, Griechenland, Russland, Frankreich und vielen mehr. Folkloretänze sind mehr als nur einfache Schritte und Bewegungen - sie sind Ausdruck einer Kultur, einer Tradition, die oft Generationen zurückreicht. Sie erzählen Geschichten von Liebe, Kampfgeist und Freundschaft, vermitteln das Gefühl von Zusammenhalt und Gemeinschaft. Diese Tänze werden in Kreis- oder Reihenformen getanzt. Freude am Tanzen sollten Sie mitbringen; eine Tanzbegleitung ist nicht erforderlich. Wenn Sie auf der Suche nach einer neuen Herausforderung im Bereich Tanz sind oder lediglich etwas Neues kennenlernen wollen - Folkloretanz hat Ihnen viel zu bieten. Es ist nie zu spät um Tradition in Ihren Leben einzuarbeiten, um neue Kulturen und Welten kennenzulernen. Wer weiß, vielleicht finden Sie eine neue Leidenschaft?
„Alles ist schon fotografiert worden, nur nicht von jedem“, sagte einst Karl Valentin und diese Weisheit gilt erst Recht für Urlaubsaufnahmen, wenn sie nur wie fotografische Souvenirs aussehen. Machen Sie ihre Fotos auch für Vielreisende zu Aha-Erlebnis. Dieser Kurs zeigt Ihnen mit Grundwissen und Übungen, wie Sie mehr Originalität und Persönlichkeit in die Bilder von der „schönsten Tagen im Jahr“ oder vom Wochenendtrip bringen - mit oder ohne Reisebegleitung im Bild. Bitte mitbringen: Fotogerätschaft, die auch auf Reisen mitgenommen wird
"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ..." Hermann Hesse Acrylfarben sind einfach in ihrer Handhabung und die vielseitigsten Malfarben überhaupt. Mit ihnen lassen sich sowohl pastose wie wässrige Techniken leicht ausführen, die sonst den Öl- bzw. den Aquarellfarben vorbehalten sind. Ob abstrakt oder realistisch, altmeisterlich lasierend oder pastos gespachtelt, ob Schicht für Schicht in Acryl oder Alla Prima (in einem Arbeitsgang) in Öl, um nur einige Möglichkeiten zu nennen; in diesem Kurs können Sie unter fachkundiger Anleitung ausprobieren, welche Malerei Ihre zukünftige Leidenschaft werden wird. Ein einleitender theoretischer Teil und kleine Übungen werden Ihnen die Grundlagen der Malerei (Materialkunde, Bildaufbau, Farbenlehre, Komposition usw.) näher bringen und dabei helfen Ihre Wunschmotive nachzuarbeiten oder eigene Bildideen umzusetzen. Bitte mitbringen: dickes Zeichenpapier DIN A 3, verschiedene Stifte, Farben und Pinsel falls vorhanden, Lappen, Papiertücher und einen großen weißen Teller.
Der Maler, Zeichner und Graphiker Emil Nolde (1867 – 1956), geboren als Hans Emil Hansen in Nolde, war einer der eigenständigsten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Tod jährt sich 2026 zum 70. Mal. Nach impressionistischen Anfängen entwickelte er sich unter dem Einfluss der Kunst von Vincent van Gogh und Edvard Munch zu einem der Hauptvertreter des Expressionismus. Die Themen seiner farbintensiven Bilder reichen von Szenen aus dem Großstadtleben über Stillleben und Figurenbilder bis zu Landschaften, unter denen seine Meer-Bilder eine besondere Qualität und Intensität erzielen. Unter dem Motto „Emil Nolde. Welt und Heimat“ bot eine vom Museum Würth 2 und der Nolde Stiftung Seebüll organisierte Ausstellung vom 7. April bis zum 28. September 2025 in Künzelsau grundlegende Einblicke in die vielfältige Motivwelt und die unterschiedlichen Schaffensphasen des Künstlers. Eine Auswahl der dort gezeigten Werke wird im Vortrag vorgestellt. Leben und Werk Noldes werden dabei ebenso thematisiert wie seine verstörende politische Gesinnung und sein Eintreten für eine nordische Kunst in der NS-Zeit.
Veranstaltung in Deutsch und Italienisch Sehen Sie und schmecken Sie mit uns Kunst im Museum Großauheim Wir laden Sie zu einer genussvollen Reise auf Italienisch und Deutsch ins Museum Großauheim ein. Bei unserem spannenden Streifzug in die Welt der Kunst rücken die Werke von August Gaul und August Peukert, die für Großauheim stehen und das Bild der Stadt mitzeichneten, in den Vordergrund. Beide waren in Italien und hatten ihre Eindrücke in der Plastik oder im Bild mitgebracht. Nach einem Rundgang zu den Werken der beiden Künstler haben wir die Gelegenheit einige italienische Kleinigkeiten – ein Getränk, Süßes und etwas zum Knabbern – zu genießen und über „Gott und die Kunst“ zu sprechen. Siete invitati ad una visita guidata in italiano-tedesco al museo di Großauheim. Treffpunkt: Museum Großauheim - Foyer Gebühr: 12,50 € zzgl. Eintritt. In Kooperation mit den Städtischen Museen Hanau
Ein Vortrag begleitend zur Ausstellung „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ im Städel Museum Frankfurt vom 19. März bis 5. Juli 2026 Das normannische Fischerdorf Étretat an der Atlantikküste entwickelte sich um 1850 zu einem beliebten Seebad und Urlaubsort des Pariser Bürgertum. Zugleich wurde es wegen seiner charakteristischen, imposanten Klippenlandschaft auch ein begehrter Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle. Die kunsthistorisch bedeutenden Wellen-Gemälde des Realisten Gustave Courbet entstanden hier, wo sich der Komponist Jacques Offenbach eine imposante Villa bauen ließ. Und dem Schriftsteller Guy de Maupassant gelang es, Étretat zu einem literarischen Sehnsuchtsort zu erheben. Die nachhaltigste Wirkung hatte die einzigartige Steilküste mit ihren drei Felsentoren, der Porte d´Amont, der Porte d´Aval und der Manneporte, aber auf den Maler Claude Monet, der intensiv vor Ort malte. Erstmals schuf der Hauptvertreter des Impressionismus unter den sich permanent verändernden Licht- und Wetterverhältnissen malerische Motivreihen, die sich schließlich zu einem seiner Markenzeichen entwickeln sollten. Bei sechs Aufenthalten von 1868 bis 1916 schuf er etwa 80 Gemälde mit Motiven der Alabasterküste. Die in Zusammenarbeit von Städel Museum und Musée des Beaux-Arts de Lyon konzipierte Ausstellung führt vor, welchen Einfluss dieses ehemalige Fischerdorf auf die Malerei der Moderne hatte und wie der Mythos Étretat bis heute nachwirkt und seine Ambivalenz in den Menschenströmen des internationalen Tourismus zeigt, die heute zu einer gravierenden Bedrohung der Steilküste werden. Herausragende Gemälde, Zeichnungen und Fotografien, darunter auch Werke von Eugène Boudin, Georges Braques, Henri Matisse, Félix Valloton und vielen anderen, führen vor, welch große Anziehungskraft dieser Ort auf Kunstschaffende hatte und bis heute hat.