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Philosophie

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Forum Philosophie und Gesellschaft, Teil 2: Gewinne oder Verluste: Was bedeutet für uns noch Fortschritt?
Mi. 05.11.2025 19:00
Hanau
Gewinne oder Verluste: Was bedeutet für uns noch Fortschritt?

Seit dem 18. Jahrhundert hat sich mit unglaublicher Kraft die Idee des Fortschritts durchgesetzt. Der Glaube daran, dass die schlimmsten Krankheiten besiegt werden können, Aberglaube und Vorurteile abgeschafft und Freiheit für alle errungen werden kann, hat seit dieser Zeit die Hoffnung der Menschen getragen. Nicht zuletzt auch die Erwartung, dass es allen materiell immer besser gehen wird. Auch heute glauben wir noch daran, dass der technische Fortschritt unsere Lebensbedingungen grundsätzlich immer weiter verbessert. Aber schon am Beginn dieser Fortschrittseuphorie wurde schnell klar, dass die Menschen auch mit umfangreichen Verlusten zu rechnen hatten. Verluste von Traditionen, von persönlichen Beziehungen in den neu entstehenden Industriestädten, Verlust von Sinn und Orientierung. Und heute? Angesichts der kaum zu überschauenden Krisen blicken aktuell 84% der Deutschen pessimistisch in die Zukunft. Das Vertrauen auf den Fortschritt des immer besser, immer mehr und immer schneller löst sich sukzessive auf. Viele Menschen befürchten, dass die Zukunft eher Verluste für sie bereithält. Aber wie damit umgehen? Im Kurs sollen die Gründe dafür und der Umgang damit diskutiert werden. Einige aktuelle Texte aus Philosophie und Soziologie zum Thema werden zur Verfügung gestellt. Der Kurs schließt an den ersten Teil an, kann aber auch unabhängig davon besucht werden.

Kursnummer 10084
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Gebühr: 58,00
Jean-Paul Sartre (1905-1980) Philosophinnen- und Philosophenporträts
Di. 11.11.2025 18:00
Hanau
Philosophinnen- und Philosophenporträts

An jeweils acht Kursabenden werden in dieser Reise Philosophinnen und Philosophen des 20. und 21. Jahrhunderts vorgestellt. Es wird ein Überblick über ihre intellektuellen Entwicklungen, ihre zentralen Ideen und Fragestellungen gegeben. Die Kurse sind auch Einführungen in die Philosophie. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Jean-Paul Sartre (1905-1980) Jean-Paul Sartre galt als Vordenker des philosophischen und literarischen Existenzialismus. Er war öffentlicher Intellektueller, Dramatiker, Romanautor und hat durch sein besonderes Verhältnis zu seiner Partnerin Simone de Beauvoir Aufsehen erregt. In einem seiner berühmtesten Essays schreibt er den Satz: „Der Mensch ist verurteilt, frei zu sein.“ Was bedeutet Freiheit und Verantwortung in einer modernen Welt? Wie kann der Mensch, der in die Welt geworfen ist, ihr gerecht werden? Kann man sich der Freiheit überhaupt entziehen? Worin besteht eigentlich unsere „Existenz“? Diese und weitere Fragen sollen im Kurs anhand ausgewählter Textstellen besprochen und diskutiert werden.

Kursnummer 10082
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Gebühr: 58,00
Schopenhauer (1788-1860) - Antirevolutionär und Antiaufklärer
Di. 27.01.2026 19:30
Hanau
Antirevolutionär und Antiaufklärer

Vortrag am Dienstag, 27. Januar 2026 Mit 23 Jahren schreibt der junge Schopenhauer an Wieland in Weimar: „Das Leben ist eine mißliche Sache: ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken.“ Das hat er sein ganzes Leben lang ausgiebig getan. Am Ende steht ein umfassendes Werk, das aber zunächst kaum Resonanz findet. Als Schopenhauer in Berlin Vorlesungen hält, legt er sie immer parallel zu den Vorlesungen seines großen Gegners Hegel. In seinen Vorlesungen saßen ein paar vereinzelte Gestalten, die Hörsäle bei Hegel waren überfüllt. Er bestimmte den Zeitgeist, nicht Schopenhauer. Er bleibt Außenseiter, philosophisch, politisch und auch persönlich. Er kann sich nicht mit der Aufklärung anfreunden und wird zum großen Kritiker Immanuel Kants und Hegels. Er verachtet die Revolutionäre von 1848, er bezeichnet sich als Demokratenfresser und huldigt dem Militär, das die Aufstände blutig niederschlägt. Zynisch bemerkt er: „Die Revolution hat neue Hausnummern gemacht: das einzige von ihr, was zu bleiben verdient.“ Er entwickelt sich zu einem Skeptiker und Pessimisten, er glaubt nicht mehr an den Fortschritt und die wirkliche Verbesserung der Welt. Aber ab den 1850er Jahren steigt sein Ruhm und sein öffentliches Ansehen. Ein von der Revolution enttäuschtes Bürgertum findet sich nun in Schopenhauers Gedanken wieder. Im Vortrag soll der Lebensweg Schopenhauers und seine grundlegenden Gedanken nachgezeichnet werden. gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV Anmeldung erwünscht

Kursnummer 10001
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Gebühr: kostenlos
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