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Geschichte

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Südafrika nach dem Ende der Apartheid
Di. 13.09.2022 19:30
Hanau

Südafrika nach dem Ende der Apartheid Achtung Terminänderung: Vortrag am 13. September 2022 1994 wurde durch eine friedliche Wahl das Apartheid-Regime in Südafrika durch eine demokratische Regierung unter Präsident Nelson Mandela (1918-2013), Friedensnobelpreisträger des Jahres 1993, abgelöst. Die neue politische Ordnung startete mit großen Hoffnungen vor allem der schwarzen Bevölkerungsmehrheit auf politische und wirtschaftliche Gleichstellung. Nach anfänglichen großen Fortschritten aber kippte der Trend unter den folgenden drei Präsidenten. Heute prägen geringes Wirtschaftswachstum, erhebliche Ungleichheit, ein ineffizientes Bildungssystem, eine hohe Kriminalitätsrate und große Korruption die Situation im Land. Gibt es trotzdem noch Hoffnung auf eine gedeihliche Entwicklung in der Zukunft?

Kursnummer 10401
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Gebühr: kostenlos
Eine Festung nach niederländischer Manier Jubiläum 425 Jahre Neustadt Hanau
Di. 20.09.2022 19:30
Hanau

Eine Festung nach niederländischer Manier für die Neustadt Hanau Jubiläum 425 Jahre Neustadt Hanau Achtung Terminänderung: Vortrag am 20. September 2022 Ab 1597 entstand für die Planstadt Neu-Hanau eines der für die damalige Zeit modernsten Festungsysteme. Die bestehende Festung der Altstadt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde nach Süden erweitert, wobei neue Befestigungstechniken angewandt wurden, deren Impulse der Bauherr Graf Philipp Ludwig II. aus den Niederlanden und Frankreich erhalten hatte. Der Vortrag beleuchtet den Bau und die ausgefeilte Architektur der neuen Anlage zwischen Altstadt, Kinzig und Main, ihre Unterschiede zur Befestigung Alt-Hanaus und ihre Bewährung im Dreißigjährigen Krieg.

Kursnummer 10902
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Gebühr: kostenlos
Das Philipp-Ludwig-Denkmal von Max Wiese Jubiläum 425 Jahre Neustadt Hanau
Di. 27.09.2022 19:30
Hanau

Das Philipp-Ludwig-Denkmal von Max Wiese zum Neustadtjuliäum 1897 Jubiläum 425 Jahre Neustadt Hanau Die Gründung der Neustadt im Jahr 1597 durch Graf Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg, deren 425. Jahrestag Hanau 2022 begehen kann, war das einschneidendste Ereignis in der Stadtentwicklung Hanaus. Aus der mittelalterlichen gräflichen Residenz Alt-Hanau wurde ein Ort des Handels und des Handwerks mit bald weltweiten Verbindungen und zugleich eine der modernsten Festungen ihrer Zeit. Grund also durchaus für spätere Generationen, dem adeligen Neustadtgründer 1897 ein Denkmal zu setzen. Die Vorgeschichte und das Umfeld dieses Denkmalsprojekts untersucht der Vortrag auch im Hinblick auf ein weiteres Denkmal: 1896 hatte die Stadt Hanau den beiden Sprachforschern, Märchensammlern und Demokraten Jacob und Wilhelm Grimm in deren Geburtsstadt ein Nationaldenkmal errichtet.

Kursnummer 10903
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Werner Kurz
Die Neustadt im Kontext der europäischen Planstadt Jubiläum 425 Jahre Neustadt Hanau
Di. 04.10.2022 19:30
Hanau

Die Neustadt Hanau im Kontext der europäischen Planstadt der frühen Neuzeit Jubiläum 425 Jahre Neustadt Hanau Die Planstadt ist keine Erfindung der Neuzeit, sondern geht in ihren Ursprüngen bis in die Antike zurück. Selbst im Mittelalter entstanden Planstädte, auch wenn dies heute aufgrund fehlender Quellen nicht mehr eindeutig nachvollziehbar ist. Doch ist davon auszugehen, dass es Überlegungen zur Ordnung des Stadtraumes gab. Die Renaissance brachte neue Möglichkeiten im Hinblick auf Darstellung, Planung und Ausführung, wobei oftmals von Einzelobjekten bzw. bestehenden Stadtstrukturen ausgegangen wurde. Insofern ist nicht von einem Gegensatz zwischen Planstädten und historisch gewachsenen Städten auszugehen, denn oftmals waren erstere auch angebunden an bereits bestehende Siedlungsstrukturen. So stellt sich die Frage, ob die sogen. „Planstadt“ überhaupt als eigener Städtetypus zu betrachten ist und nicht eher als Forschungsperspektive von neu gegründeten Städten zu sehen ist. Die Lage der Stadt, ihre Bevölkerung sowie das Stadtbild sind dabei wesentliche Kriterien. In Bezug auf die Neustadt Hanau ist nach den Vorbildern und Nachahmern ebenso zu fragen wie nach den grundsätzlichen Ideen der Planstädte, nach den Auslösern, Motiven und der Umsetzung, sprich den Aufwendungen und Unwägbarkeiten bei der Realisierung.

Kursnummer 10904
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Gebühr: kostenlos
Die Rezeption der Neustadt und ihres Gründers Jubiläum 425 Jahre Neustadt Hanau
Di. 11.10.2022 19:30
Hanau

Hanau und ihres Die Rezeption der Neustadt Gründers, Graf Philipp Ludwig II. Jubiläum 425 Jahre Neustadt Hanau Die 1597 erfolgte Gründung der Neustadt Hanau fand bereits zeitgenössisch große und überregionale Aufmerksamkeit. Seit dem 19. Jahrhundert fehlt sie in keinem Werk der lokal- und landesgeschichtlichen Forschung. Im Vortrag soll anhand eines Ganges durch die einschlägige Literatur näher untersucht werden, wie die Entwicklung der Neustadt Hanau bewertet und insbesondere die Motivationen der Exulanten wie des Stadtgründers Graf Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg beurteilt wurden. Es geht dabei nicht nur um eine Beschäftigung mit der fachwissenschaftlichen Literatur, sondern auch und besonders um das „Bild“ der Neustadt und ihrer Gründung sowie dessen Vermittlung. Neben Druckwerken wird deshalb auch auf bildliche Darstellungen zurückgegriffen.

Kursnummer 10905
Restauration und Vormärz 1815 bis 1848 in Deutschland und Europa
Di. 18.10.2022 19:30
Hanau

Deutschland und Europa während Restauration und Vormärz 1815 bis 1848 Die Hoffnungen der deutschen Patrioten auf ein einiges und freies Vaterland wurden auf dem Wiener Kongress (1814/15) bitter enttäuscht. Denn die Vertreter der europäischen Mächte verständigten sich darauf, die Verhältnisse der Zeit vor der Französischen Revolution in vielen Bereichen wieder herzustellen („Restauration“). Die deutsche Kleinstaaterei mit der polizeistaatlichen Unterdrückung der national-liberalen Bewegung war damit für mehr als drei Jahrzehnte festgeschrieben. Doch der oppositionelle Geist ließ sich davon nicht mundtot machen. So verdeutlichten etwa das Hambacher Fest und das Wilhelmsbader Fest von 1832, dass die national-liberale Idee zu einer Massenbewegung angewachsen war. Und nicht nur politische Fragen beförderten den Ausbruch der Revolution von 1848. Die bittere Armut, die in vielen Teilen Deutschlands herrschte und die durch Hungersnöte noch verschärft wurde, steigerte die Aufstandsbereitschaft ebenso wie die feudalen Ungerechtigkeiten auf dem Land oder die weitverbreitete Arbeitslosigkeit. So ähnlich wie in Deutschland zeigte sich die Situation auch in anderen europäischen Staaten: In Italien und Polen wollte man die Fremdherrschaft loswerden und einen Nationalstaat begründen. In Frankreich traf die Restauration der Bourbonenherrschaft auf die Ablehnung weiter Teile der Bevölkerung. Englands Interesse lag vornehmlich darin, eine kontinentaleuropäische Hegemonialmacht zu vermeiden, während Russland jegliche freiheitliche Bewegung entschieden bekämpfte. Zu all dem kamen noch viele soziale Konflikte, die durch die aufkeimende Industrialisierung noch verschärft wurden. Der Vortrag wird die politischen und sozialen Hintergründe dieser Epoche vorstellen -Hintergrund ist die 175. Wiederkehr der 48er-Revolution im kommenden Jahr - und die o. g. Ereignisse dabei besonders hervorheben.

Kursnummer 10221
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Erhard Bus
250 Jahre Zeichenakademie Hanau Jubiläum 250 Jahre Zeichenakademie Hanau
Di. 01.11.2022 19:30
Hanau

250 Jahre Zeichenakademie Hanau Jubiläum 250 Jahre Zeichenakademie Hanau Die Zeichenakademie Hanau feiert im Jahr 2022 den 250. Jahrestag ihres Bestehens. 1772 wurde sie unter Erbprinz Wilhelm IX. von Hessen-Kassel als „Academie der Zeichenkunst“ gegründet, 1866 (nachdem das Kurfürstentum Hessen an Preußen gefallen war) als „Königlich Preußische Zeichenakademie“ weitergeführt, 1880 entstand der Neubau an der Akademiestraße; seit 1949 lautet der Name der Schule „Staatliche Zeichenakademie“. Nur wenige Bildungsinstitutionen können auf eine so lange Präsenz zurückblicken. In dieser langen Zeit ergaben sich viele inhaltliche, methodische und organisatorische Veränderungen, die die Zeichenakademie immer zukunftsorientiert umgesetzt hat. Aus diesem Anlass soll ein kurzer Rückblick das kreative Schaffen der Zeichenakademie aufzeigen.

Kursnummer 10907
Vaterlandsverklärung und Heldenverehrung
Di. 15.11.2022 19:30
Hanau

Zwischen Kitsch und Kunst - Denkmäler und Gemälde zur Heldenverehrung und Trauerarbeit für Kriegsopfer Das an den deutschen Sieg über Frankreich 1870/71 erinnernde Niederwalddenkmal bei Rüdesheim und Picassos berühmtes Gemälde „Guernica“ zur Erinnerung an den deutschen Luftangriff 1937 auf die baskische Stadt im spanischen Bürgerkrieg umreißen die Bandbreite des künstlerischen Umgangs mit Krieg, Sieg und Opfern. Oft wirken v.a. ältere Denkmäler und Gemälde, die sich mit diesem Themenkreis befassen, heute als kitschig. Doch da, wo sie von ehrlicher Trauerarbeit geprägt sind, haben sie durchaus künstlerischen Wert. Diese Unterschiede herauszuarbeiten, steht im Mittelpunkt des Vortrags.

Kursnummer 10908
Gender-Streit bei der Hanauer Zeichenakademie Jubiläum 250 Jahre Zeichenakademie Hanau
Do. 17.11.2022 19:30
Hanau

Gender-Streit bei der Hanauer Zeichenakademie - oder die Frage, ob Künstlerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts Schülerinnen oder Lehrerinnen sein durften Jubiläum 250 Jahre Zeichenakademie Hanau Als handele sich es um eine zeitimmanente Selbstverständlichkeit, wird die Formulierung „Schüler und Schülerinnen“ beständig im Schriftverkehr der Hanauer Akademie verwendet. Die fortschrittliche Entscheidung, Frauen zum Studium zuzulassen, verdeutlicht die kunstpolitische Ambition der Institution - das lässt sich anhand von unberücksichtigten Archivalien zeigen. Bisher unbekannt ist, dass über 60 Zeichnerinnen in den Rechnungen der ersten Jahrzehnte der Zeichenakademie im 18. und 19. Jahrhundert vermerkt sind. Ausstellungen zeigten die Arbeiten von Schülerinnen, und lebhaft wurde diskutiert, ob Künstlerinnen als Lehrkräfte anzustellen seien. Letztlich trug vor allem Henriette Westermayr (1772-1841) zu der Anerkennung weiblicher künstlerischer Tätigkeit durch ihre Vernetzung bei, weshalb bemerkt wurde, dass sie die „Achtung des Inn- und Auslandes mit recht verdiene“.

Kursnummer 10909
Oranier und Preußen im 18. und 19. Jh.
Di. 22.11.2022 19:30
Hanau

Oranier und Preußen im 18. und 19. Jahrhundert Nach dem 4-jährigen Aufenthalt des brandenburgischen Kurprinzen Friedrich Wilhelm am Hof in Den Haag (1634 bis 1638) und dessen Heirat mit Luise Henriette von Oranien setzt ein beispielloser Transfer von Know how von den Niederlanden nach Brandenburg ein. In verschiedenen Funktionen leisten Niederländer einen wesentlichen Beitrag zum schnellen Aufstieg des Kurfürstentums nach den Verwüstungen im 30-jährigen Krieg. Die Hohenzollern haben diese Unterstützung und ihre engen Verbindungen zu den Oraniern stets besonders hervorgehoben. Durch die von Friedrich dem Großen vermittelte Ehe zwischen seiner Nichte Wilhelmine und Wilhelm V. von Oranien wird die enge Verbindung beider Dynastien weiter befördert. 1787 schlagen preußische Truppen den Aufstand der Patrioten in der Provinz Holland nieder und sichern damit die Herrschaft der oranischen Erbstatthalter. Der Neubau des Brandenburger Tores in Berlin wird als allegorisches Bauwerk preußisch-oranischer Friedenspolitik gestaltet. Die Französische Revolution führt zur Besetzung und schrittweisen Eingliederung der Niederlande in das Napoleonische Kaiserreich. Die Oranier müssen ihr Land verlassen und finden bei ihren preußischen Verwandten großzügige Aufnahme. Der Vortrag endet mit Königin Wilhelmina und dem Exil Kaiser Wilhelms II. im niederländischen Doorn und der Weigerung Wilhelminas, ihn als Kriegsverbrecher an die Alliierten auszuliefern.

Kursnummer 10910
Die Idee der Europäischen Wirtschsaftsgemeinschaft 1958 bis 1981
Di. 29.11.2022 19:30
Hanau

Die Entwicklung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft 1958 bis 1981 Prof. Deppe hat in seinem letzten Vortrag die Gründungsgeschichte der europäischen Verträge bis zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) am 1. Januar 1958 behandelt. In dem nun folgenden Vortrag wird er auf die Erfolge, aber auch auf die inneren Widersprüche und Konflikte im Projekt der europäischen Integration in den 1960er und 1970er-Jahren eingehen. Aus der ursprünglich 6 Mitgliedsstaaten (Frankreich, Bundesrepublik Deutschland, Italien, Belgien, Niederlande und Luxemburg) umfassenden EWG wurde bis 1973 eine um die Staaten Großbritannien, Irland und Dänemark erweiterte Gemeinschaft. Die Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs war von Anfang an von Konflikten begleitet, im Jahr 1975 endete ein Referendum zum Verbleib in der EWG allerdings positiv. Zum 1. Januar 1981 wurde mit dem Beitritt Griechenlands die EWG auf 10 Mitglieder erweitert.

Kursnummer 10220
Erich Kästner - Der große Moralist
Di. 06.12.2022 19:30
Hanau

Erich Kästner - Der große Moralist Auch fast 50 Jahre nach seinem Tod ist er immer noch einer der meistgelesenen deutschen Schriftsteller: Erich Kästner (Emil und die Detektive; Fabian. Die Geschichte eines Moralisten; Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke). Erst jüngst wurde sein Roman „Fabian“ von Dominik Graf wieder erfolgreich verfilmt. Was macht ihn so beliebt? Und war er wirklich der große Moralist? Auch privat? Diesen Fragen wird Hans Sarkowicz in seinem Vortrag über Leben und Werk Erich Kästners (1899-1974) nachgehen. Zusammen mit Franz Josef Görtz hat er eine Biografie des Autors geschrieben, sein publizistisches Werk herausgegeben und zahlreiche, verschollen geglaubte Erzählungen von ihm neu entdeckt. Sie zeigen einen anderen, sehr ernsten Kästner.

Kursnummer 10011
"Zur Ehre Gottes und zum gemeinen Nutzen" - Förderung des Schulwesens durch Graf Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg Jubiläum 425 Jahre Neustadt Hanau
Di. 13.12.2022 19:30
Hanau

Graf Philipp Ludwig II. erlässt zwei Jahre nach seinem Regierungsantritt und dem damit verbundenen Übergang zur reformierten Konfession am 2. Februar 1597 zusammen mit seinem Bruder Albrecht ein an alle weltlichen und geistlichen Amtsträger der Grafschaft Hanau-Münzenberg gerichtetes Dekret. Anlass ist die Entsendung von Visitatoren, die „den gegenwärtigen zustand [...] unserer Kirchen und Schuellen [...] erforschen und erlernen“ sollen. Ziel aller erstrebten Erneuerungen in den Städten und Dörfern der Grafschaft ist es, „der blindtheit und boßheit der Menschen zu steuern, die besserung des Lebens und die zeitliche und ewige wolfart“. Dargestellt wird in Grundzügen die inhaltliche und organisatorische Förderung des Schulwesens in Alt- und Neustadt Hanau sowie den Landgemeinden. Der Vortrag ist gebührenfrei dank IGHA und HGV.

Kursnummer 10906
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Gebühr: kostenlos
90 Jahre „Machtergreifung“ - Das Deutsche Reich im Frühjahr 1933
Di. 31.01.2023 19:30
Hanau

Vortrag am Dienstag, 31. Januar 2023 Vor 90 Jahren, am 30. Januar 1933, ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg den „Führer“ der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), Adolf Hitler, zum Reichskanzler. In der brüchigen Parteienlandschaft des Deutschen Reiches führte Hitler nun eine Koalition aus Nazis und Nationalkonservativen. Die Nationalsozialisten begingen den 30. Januar seither als Tag der nationalen Erhebung und den Beginn ihrer Machtübernahme. Binnen kurzem wurden die demokratischen Strukturen und Institutionen der Weimarer Republik ausgehebelt, und die deutsche Geschichte nahm ihren verhängnisvollen Lauf bis zum Völkermord an den Juden und Millionen Kriegstoten in Europa. Der Vortrag untersucht die Vorgeschichte dieser Umwälzung und wirft einen Blick in den Alltag der Hanauer in krisenhafter Zeit. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV. Anmeldung erwünscht.

Kursnummer 10901
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Werner Kurz
Displaced Persons in Hanau nach dem Zweiten Weltkrieg und im beginnenden Kalten Krieg
Di. 21.02.2023 19:30
Hanau

Vortrag am Dienstag, 21. Februar 2023 Der Zweite Weltkrieg hinterließ an seinem Ende gerade im besiegten Deutschland Abertausende entwurzelter Menschen, Displaced Persons oder kurz DPs, aus vielen Ländern Europas, vor allem des Ostens. Sie hatten Konzentrationslager überlebt, waren aus Kriegsgefangenschaft entlassen oder ins „Reich“ verschleppte Zwangsarbeiter. Viele wollten oder konnten nicht zurück in ihre Heimatländer. Diesen Menschen zu helfen war das Ziel der ersten, von den eben gegründeten Vereinten Nationen (UN) gestarteten Flüchtlings-Hilfsoperation unter dem Kürzel UNRRA (United Nations Relief and Rehabilitation Administration). Eines der Zentren, vor allem für DPs aus den baltischen Ländern und der Ukraine, war Hanau. Der Vortrag untersucht unter diesem Aspekt die ersten zehn Nachkriegsjahre in Hanau. Gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV. Anmeldung erwünscht.

Kursnummer 10904
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Werner Kurz
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