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Politische Bildung

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Antisemi-was? Zum Umgang mit Antisemitismus
So. 18.09.2022 11:00
Hanau

Antisemi-was? – Zum Umgang mit Antisemitismus Workshop mit der Bildungsstätte Anne Frank Nicht allein die Verwendung des inzwischen gängigen Schimpfworts "Du Jude", sondern auch die Verbreitung von Vorurteilen gegenüber Juden und Jüdinnen und Verschwörungstheorien – gerade auch im Kontext von Corona - sind Indizien dafür, dass der Antisemitismus auch nach "Halle" eine aktuelle Herausforderung bleibt. Die Phrase "Du Jude" wird häufig als Schimpfwort benutzt, dabei wissen viele gar nicht, was genau dahintersteckt. Hier setzt der Workshop an: Was bedeutet eigentlich Antisemitismus? Was ist zu tun, wenn sich Judenfeindschaft äußert - auf der Straße, dem Schulhof, im Netz oder in meiner Playlist? Diesen und anderen Fragen geht der Workshop nach. Ort: AJOKI, Johanniskirchplatz 1

Kursnummer 10208
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Gebühr: kostenlos
"Die Nachricht" von Doris Brecht - Lesung Gemeinsam lesen statt einsam lesen
Mo. 26.09.2022 19:00
Hanau

‚Die Nachricht‘ - Lesung Gemeinsam lesen statt einsam lesen Im Rahmen der Aktion 'Hanau liest ein Buch' lesen unterschiedliche Akteur*innen der Stadt Hanau aus Doris Knechts Buch "Die Nachricht" vor. Doris Knecht schreibt aus der Perspektive einer von digitaler Gewalt betroffenen Frau. Die Veranstaltung bietet Möglichkeiten sich gemeinsam über das Gelesene auszutauschen und über die im Buch dargelegten Mechanismen der Vorverurteilung, Schuldzuschreibung und gesellschaftlichen Ausgrenzung gegenüber denjenigen, die von digitaler Gewalt betroffen sind, zu sprechen.

Kursnummer 10202
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Gebühr: kostenlos
Digitale Gewalt - Wie können wir uns schützen? Veranstaltung mit der Beratungsstelle
Do. 29.09.2022 19:00
Hanau

Digitale Gewalt - Wie können wir uns schützen? Interaktiver Vortrag mit der Beratungsstelle für digitale Gewalt HateAid Digitale Gewalt macht auch vor pluralistischen Gesellschaften keinen Halt. Im Gegenteil: Sie ist gefährdet unsere Demokratie und eine vielfältige Gesellschaft. Durch Hassattacken und Cybermobbing werden Menschen gezielt aus Debatten im Netz herausgedrängt. Viele trauen sich aus Angst vor Hass und Hetze nicht mehr, ihre Meinung zu äußern. Hinzu kommt, dass Betroffene oft allein gelassen werden, auch da Außenstehende überfordert sind und nicht wissen, wie sie unterstützen können. Doch wie können wir dem entgegenwirken? Im Rahmen der Aktion 'Hanau liest ein Buch' laden die Volkshochschule Hanau, der Förderverein der Volkshochschule, das Frauenbüro Hanau und das Amt für Vielfalt Demokratie und Sport zu dem interaktiven Vortrag "Digitale Gewalt - Wie können wir uns schützen?" von HateAid ein. Die Veranstaltung zeigt auf, welche Formen von digitaler Gewalt es - insbesondere bei Frauen - gibt, wie sich Außenstehende mit Betroffenen solidarisieren und Täter*innen zur Verantwortung gezogen werden können. Ziel ist es, Menschen für ein gemeinsames Miteinander zu empowern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt auch im digitalen Raum zu stärken. HateAid ist eine unabhängige und überparteiliche gemeinnützige Organisation, die von digitaler Gewalt Betroffene begleitet und sie dabei unterstützt gegen die Täter*innen vorzugehen. Ort: Kulturforum Hanau, Lesecafé) Am Freiheitsplatz 18a, 63450 Hanau

Kursnummer 10203
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Basma Bahgat
Hanau. Auschwitz. Zur Verfolgung der Sinti und Roma in Hanau
Di. 11.10.2022 19:00
Hanau

Hanau.Auschwitz. Zur Verfolgung der Sinti und Roma in Hanau und Umgebung Am 23. März 1943 wurden, nach vorher erstellten Listen, die meisten in Hanau und Umgebung lebenden Sinti und Roma verhaftet und in das Vernichtungslager in Auschwitz deportiert. Die wenigen, die zurückblieben, wurden sterilisiert. Ziel der Nazis war es, die Sinti und Roma als Bevölkerungsgruppe zu vernichten. Wie die Verfolgung der Sinti in Hanau und Umgebung durchgeführt wurde, untersucht eine Dokumentation, die auch auf die Diskriminierungspraxis vor 1933, die Enteignung und auf die lange Zeit der verweigerten Anerkennung der Verfolgung nach 1945 eingeht. Udo Engbring-Romang, Autor, wird eine Präsentation zu seiner Dokumentation "Hanau. Auschwitz." zeigen, auf aktuelle Fragen eingehen und im Anschluss zu einem Gespräch zur Verfügung stehen. In Kooperation mit: AWO Hanau, DGB, IGM, Jüdisch-Chassidische Kulturgemeinde Breslev, JUZ Pumpstation, Sinti und Roma Landesverband Hessen und VNN-BdA Main-Kinzig. Gefördert von: mach mit! Demokratie (ER)LEBEN in Hanau und aus dem Bundesprogramm Demokratie Leben! Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.

Kursnummer 10205
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Gebühr: kostenlos
Ach ja, essen für Frieden, Gerechtigkeit und ... "Aktive" Besichtigung des Hof Buchwald
Sa. 15.10.2022 15:00
Hanau

Ach ja, essen für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung "Aktive" Besichtigung des Hof Buchwald in Nidderau (nordöstlich von Windecken bzw. nordwestlich von Ostheim) Woher kommen eigentlich unsere Lebensmittel? Immer mehr Menschen möchten wissen, wo und wie Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst, Käse und Co. erzeugt werden. Einblicke in eine nachhaltige Landwirtschaft bieten die Höfe des bundesweiten Netzwerks Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau. Knapp 32.000 Betriebe in Deutschland wirtschaften nach ökologischen Richtlinien. Aus dieser Vielfalt hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zuletzt 290 Bio-Betriebe, die Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau, ausgewählt. Sie gewähren allen Interessierten einen Einblick in die Öko-Landwirtschaft. Die Betreiber des Hof Buchwald bemühen sich, alle Schritte in unserem Produktionskreislauf auf eine Öko-Landwirtschaft abzustimmen. Als "Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau" ermöglichen sie uns unter dem Motto "Bio live erleben" einen Einblick in die Praxis des ökologischen Landbaus, den Vorzügen aber auch den damit verbundenen Problemen und Herausforderungen. Gerne stehen sie bei Fragen rund um die landwirtschaftliche Produktion auf Hof Buchwald zur Verfügung! Die Führung eignet sich auch Familien oder Großeltern mit ihren Kindern bzw. Enkelkindern. Der Eintritt ist frei, die Anreise erfolgt auf eigene Kosten.

Kursnummer 10210
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Gebühr: kostenlos
Gender trifft Erderwärmung Was hat die Klimakrise mit Geschlechtergerechtigkeit
Mi. 02.11.2022 19:00
Hanau

Gender trifft Erderwärmung Was hat die Klimakrise mit Geschlechtergerechtigkeit zu tun? Die Folgen der Klimakrise treffen die Menschen unterschiedlich. Während der Globale Norden Hauptverursacher ist, leiden Menschen im Globalen Süden unmittelbar an den Auswirkungen. Besonders betroffen sind Frauen. Geschlechterrollen bestimmen ihren sozialen Status, die Arbeitsaufteilung, Zugänge zu Ressourcen und politische Teilhabe. Wassermangel und andere Klimaeffekte beeinträchtigen darüber hinaus massiv ihre Entwicklungsmöglichkeiten. Die Veranstaltung beleuchtet die Frage, wie Genderaspekte in der Klimapolitik stärker berücksichtigt werden müssen. Online-Vortrag über Webex der Link zur Veranstaltung wird zeitnah nach der Anmeldung versendet

Kursnummer 10213
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Gebühr: kostenlos
Klimaneutral Wie geht das?!
Mi. 16.11.2022 19:00
Hanau

Klimaschutz ist wichtig. Das wissen wir. Wissenschaftler fordern deshalb anspruchsvolle Ziele und effektive Maßnahmen, um den Klimawandel und seine Folgen einzudämmen. Statt von den Renditen einer intakten Natur zu leben, wirtschafte der Mensch auf ihre Kosten, meint der Präsident des Deutschen Naturschutzrings, Kai Niebert. Als Konsumenten können wir mit Kaufentscheidungen Einfluss auf die biologische Vielfalt nehmen. Doch die großen Steuerungselemente hat die Politik in der Hand. Setzt die Politik die nötigen Anreize? Wie schaffen wir eine "klimaneutralen Gesellschaft"? Was können wir selbst als Verbraucher*innen tun? Und an welchen Stellschrauben muss die Politik drehen? Online-Vortrag über Webex. Der Link zur Veranstaltung wird zeitnah nach der Anmeldung versendet. Eine Anmeldung ist bis zum 14. November bis 16:00 Uhr möglich.

Kursnummer 10214
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Gebühr: kostenlos
Überflüssiger Überfluss Wie geht nachhaltige Ernährung
Mi. 30.11.2022 19:00
Hanau

Ein Drittel unserer deutschen Wocheneinkäufe wird im Müll entsorgt. Knapp die Hälfte davon könnte noch gegessen werden. Laut einer WWF-Studie von 2015 werden in Deutschland 2,6 Millionen Hektar Land umsonst bewirtschaftet. Das führt zu 58 Millionen Tonnen überflüssiger Treibhausgase. Der globale Lebensmittelsektor verbraucht 30 Prozent aller genutzten Energie. Übrigens: In anderen Teilen der Erde hungern immer noch 811 Millionen Menschen. Auf der anderen Seite steht eine Vielzahl an Initiativen und Akteuren, die vorleben, wie wir unsere Nahrung nachhaltig organisieren können. Wie das geht und wie wir mit unserem Einkauf das Klima und das Leben zu Wasser und zu Lande schützen können, diskutieren wir gemeinsam. Online-Vortrag über Webex. Der Link zur Veranstaltung wird zeitnah nach der Anmeldung versendet. Eine Anmeldung ist bis zum 18. November bis 16:00 Uhr möglich.

Kursnummer 10215
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Gebühr: kostenlos
HANAU. 3 Jahre nach dem rassistischen Anschlag Wissensrouten Bildungsurlaub
Mo. 30.01.2023 09:00
Hanau

Am 19. Februar ist der rassistische Anschlag drei Jahre her. Seitdem ist viel passiert. Die Bildungsinitiative Ferhat Unvar, die Volkshochschule Hanau und weitere Hanauer Vereine und Initiativen bieten zusammen die Möglichkeit sich mit den Entwicklungen in Hanau seit dem rassistischen Anschlag auseinanderzusetzen. Im Rahmen eines Filmprojekts können eigene Erfahrungen, die Sensibilisierung und Politisierung der Stadtgesellschaft oder die Errungenschaften von einzelnen Akteuren oder Initiativen in den Blickpunkt können genommen werden. Dabei werden in kleinen Gruppen kurze Videos realisiert, in denen die Teilnehmenden ihre eigenen Blickwinkel filmisch aufarbeiten und ihre Kreativität entdecken und mobilisieren können. Der Kurs wird geleitet von dem erfahrenen Filmemacher Dirk Schäfer, der aus der Hanauer Region stammt. Seine Filmografie umfasst sowohl Spiel - als auch Dokumentarfilme, u.a. für ZDF und Arte. In seiner Arbeit legt Dirk Schäfer seinen Fokus vor allem auf interkulturelle und interreligiöse Themen." Die Seminarwoche ist als Bildungsurlaub anerkannt und für alle Teilnehmenden gebührenfrei buchbar. In Kooperation mit der Bildungsinitiative Ferhat Unvar, DIDF Hanau, DGB-Region Südosthessen.

Kursnummer 10206
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Gebühr: kostenlos
Widerstand im KZ Filmvorführung und Gespräch Dr. Ulrich Schneider
Mo. 13.02.2023 19:30
Hanau

Einige Wochen vor der Befreiung des KZ Buchenwald entdeckt der internierte Zimmermann Pippig während der Aufnahmeprozedur neuer Gefangener einen dreijährigen Jungen. Der Junge wurde im Inneren eines Koffers versteckt und wäre dem Tod geweiht, würde sich nicht Pippig, der selbst Vater ist, des Jungen annehmen und ihn in der Effektenkammer vor der SS verstecken. Pippigs Kamerad André Höfel, der mit anderen Gefangenen dem Internationalen Lagerkomitee (ILK), einer illegalen Widerstandsorganisation, angehört, sieht in dem Jungen nicht nur eine Gefahr für sein eigenes Leben, sondern auch für die Widerstandsbewegung. Dennoch entscheiden sich die Gefangenen dazu, den Jungen zu beschützen. Dies wird zur schwersten Prüfung der Häftlinge des Widerstandes, die teilweise widerwillig, teilweise mit größten Bedenken im kleinsten Entscheidungsspielraum, den es geben kann, zwischen Leben und Tod, zu handeln. Veranstaltungsort: Kulturforum, Am Freiheitsplatz 18a, Hanau Anmeldung über: mkk@vvn-bda.de

Kursnummer 10202
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Gebühr: kostenlos
Was soll ich denn sagen? Umgang mit rassistischen Äußerungen im Alltag
Sa. 11.03.2023 10:00
Hanau

Kennen Sie das auch: Geflüchtetenfeindliche Äußerungen - ganz beiläufig am Kaffeetisch, beim Gespräch am Gartenzaun, im Kolleg*innenkreis oder auf öffentlichen Veranstaltungen im Ort? Immer häufiger ist im Alltag spürbar, wie der Ton, in dem z.B. Themen wie Flucht und Migration verhandelt werden, sich verschärft und Rassismus oder Nationalismus salonfähig werden. Wie verhalte ich mich in so einer Situation? Überhören, Weggehen oder vielleicht doch Argumentieren? Die einen fragen sich dann, ob es sich überhaupt lohnt, etwas zu erwidern. Andere machen sich Gedanken darüber, ob sie die richtigen Worte finden oder überhaupt informiert genug sind. Wiederum andere sorgen sich um vermeintliche Konsequenzen. Was kann man also tun, um dagegen zu halten und die eigene Meinung klar zu machen? Und wie kann es gelingen, trotz allem miteinander im Gespräch zu bleiben - in der Familie, im Wohnort oder im beruflichen Umfeld? Das Argumentationsseminar zielt darauf ab, die Handlungssicherheit im Umgang mit rassistischen Positionen zu stärken. Es richtet sich an Menschen, die in ihrem Alltag bereits vergleichbare Situationen erlebt haben und sich argumentativ schulen wollen. Neben konkreten Argumentationsmöglichkeiten werden im Workshop aktuelle Entwicklungen in Deutschland behandelt - populistischen Tendenzen, "Bilder in den Köpfen" und die Rolle der Medien. Ein Schwerpunkt liegt auf den Thema Rassismus und Rechtspopulismus. Es ist auch Raum für die Bearbeitung eigener Beispiele und Erfahrungen. In der Teilnahmegebühr sind kalte und warme Getränke sowie ein Mittagessen für den Tag enthalten. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem DGB Südosthessen, der vhs Hanau und dem beratungsNetzwerk hessen - für Demokratie und gegen Rechtsextremismus unter dem Dach von Arbeit und Leben Main-Kinzig statt. Veranstaltungsort: Bildungshaus Main-Kinzig, Frankfurter Str. 30 Anmeldung auf: www.bildungspartner-mk.de

Kursnummer 10208
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Gebühr: kostenlos
Jugend-Widerstand Filmvorführung und Gespräch mit der Historikerin Dr. Mascha Riepl-Schmidt München
Di. 14.03.2023 19:30
Hanau

1942. Eine Jugendgruppe unter ihnen die Geschwister Scholl, ruft mit Flugblättern zum Widerstand gegen Hitler und sein Regime auf. Unter Lebensgefahr bringen sie Flugblätter in andere Städte und schreiben nachts Parolen wie „Nieder mit Hitler“ an Häuserwände. Während sich die Schlinge der Gestapo immer enger um die Studenten zieht, knüpfen sie Kontakte zu anderen Widerstandsgruppen und sogar zu hohen Militärs. Anfang 1943 schlägt die Gestapo zu. Hans und Sophie Scholl werden im Hof der Münchner Universität verhaftet. Der Volksgerichtshof unter seinem Vorsitzenden Freisler verurteilt sie zum Tode. Das Urteil wird am 22. Februar 1943 vollstreckt. Veranstaltungsort: Kulturforum Hanau, Am Freiheitsplatz 18a, Hanau Anmeldung über: mkk@vvn-bda.de

Kursnummer 10203
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Gebühr: kostenlos
Geschichte der Sinti von 1945 bis heute
Di. 11.04.2023 19:00
Hanau

Die „aggressive Vertreibungspolitik“ seit den späten 1940er Jahren „sowie die ängstliche Kontroll- und Bewährungspolitik“ der 1960er Jahre hätten sie „sozial und ökonomisch ausgegrenzt“. Sie hätten weiterhin geringere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, beim sozialen Status, bei der Schulbildung und bei der Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen. In der nach wie vor bestehenden Mangelsituation vor allem der Eltern- und Großelterngeneration liegt eine Differenz zu den entsprechenden Altersgruppen osteuropäischer Migranten-Roma, die bis zum Systemwechsel zum Beginn der 1990er Jahre über vergleichsweise gute Bildungschancen verfügten. Inzwischen schließt die Differenz sich, weil viele osteuropäische Roma – wie generell Angehörige der sozialen Unterschichten – seither ebenfalls in ihren ökonomischen, sozialen und Bildungschancen stark beeinträchtigt werden. Aktuell wurde eine Studie vom Zentralrat der Sinti und Roma vorgestellt: „Monitoringbericht zur Gleichbehandlung von Sinti und Roma & zur Bekämpfung von Antiziganismus III: Antiziganismus in der Verwaltung und in der Sozialen Arbeit“ der Bericht zeigt eine institutionelle Ungleichbehandlung von Sinti und Roma auf. Ricardo Lenzi-Laubniger (Sinti Union Hessen) zeigt dies Geschichte der Sinti nach 1945 auf und steht zur Diskussion bereit. Veranstaltungsort: AJOKI, Johanneskirchplatz, Hanau Anmeldung über: mkk@vvn-bda.de

Kursnummer 10206
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Gebühr: kostenlos
90 Jahre Bücherverbrennung der Nazis
Mi. 10.05.2023 19:00
Hanau

„…wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen ...“ Diese düstere Prognose, die Heinrich Heine 1820 formulierte, wurde mehr als 100 Jahre später grausige Wirklichkeit. Im Frühling 1933, vor 90 Jahren, brannten in Deutschland die Bücher. Die Scheiterhaufen waren ein weiteres Fanal für den Weg in die faschistische Diktatur und den Holocaust. Die Bücherverbrennung war dabei nur der Höhepunkt einer monatelangen Kampagne der Einschüchterung und des Terrors: Die ersten Bücher loderten schon im Februar 1933, als Verlage, Buchhandlungen und Bibliotheken von SPD, KPD und Gewerkschaften geplündert wurden. Auch die Hitlerjugend suchte in Schulbüchereien nach verfemten Schriften und verbrannte sie bei Schulfesten, Gelöbnisfeiern und öffentlichen Veranstaltungen. Dass die Kampagne solche Wucht erlangte, verdankte sie in hohem Maße dem Machtkampf zwischen der Deutschen Studentenschaft (DSt) und dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund (NSDStB) an den Hochschulen. "Der Staat ist erobert. Die Hochschulen noch nicht. Die geistige SA rückt ein. Die Fahne hoch." Unter diesem Schlachtruf gingen die Nazis nach der Machtergreifung daran, ihre Herrschaft an den Universitäten auszubauen. Ideologisch gab es dabei zwischen NS-Studentenbund und der Deutschen Studentenschaft kaum Differenzen. Aber es ging darum, wer das Recht der weltanschaulichen Schulung der Studenten durchsetzte. So gründete im April 1933 die Studentenschaft ein "Hauptamt für Presse und Propaganda". Und kündigte einen Aufklärungsfeldzug "Wider den undeutschen Geist" an, der in Bücherverbrennungen an allen Unis gipfeln sollte. Veranstaltungsort: AJOKI, Johanneskirchplatz, Hanau Anmeldung über: mkk@vvn-bda.de

Kursnummer 10207
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Gebühr: kostenlos
Pressefreiheit. 90 Jahre Bücherverbrennung. Minecraft Ein interaktiver Vortrag von Reportern ohne Grenzen
Do. 18.05.2023 18:00
Hanau

Pressefreiheit: Für Alle, die sich für das Thema Pressefreiheit in Deutschland und International interessieren. 90 Jahre Bücherverbrennung: Für Alle, die verstehen möchten, was die Bücherverbrennung der 1930er Jahre heute noch mit uns zu tun hat und wer der Pressefreiheit aktuell schadet. Minecraft: Online Spiele als Instrument der Pressefreiheit? Für Alle, die Wege kennen lernen möchten, wie wir uns für mehr Pressefreiheit einsetzten können. Reporter ohne Grenzen: Recherchieren, Anklagen, Unterstützen Referentin: Lotte Laloire. Reporter ohne Grenzen dokumentiert Verstöße gegen die Presse- und Informationsfreiheit weltweit und alarmiert die Öffentlichkeit, wenn Journalistinnen und deren Mitarbeitende in Gefahr sind. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Förderverein der Volkshochschule, dem DGB Südosthessen und der vhs der Bildungspartner Main-Kinzig unter dem Dach von Arbeit und Leben Main-Kinzig statt.

Kursnummer 10201
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Gebühr: kostenlos
Zeitzeugen: Ettie und Peter Gingold Filmvorführung und Gespräch mit der Tochter Silvia Gingold Ettie und Peter Gingold
Di. 13.06.2023 19:30
Hanau

Silvia Gingold Ettie und Peter Gingold sind beide als junge Erwachsene während der Okkupation des faschistischen Deutschlands in der französischen Widerstandsbewegung Résistance kämpften. Sie leisteten entschiedenen Widerstand unter Einsatz ihres Lebens, waren 1944 an der Befreiung von Paris beteiligt und blieben ihr Leben lang als Kommunisten und Antifaschisten in der BRD aktiv im Einsatz für eine freie und demokratische Gesellschaft. Insbesondere engagierten sie sich gegen jede Tendenz von neuem Faschismus, Antisemitismus und Rassismus. Veranstaltungsort: Kulturforum Hanau, Am Freiheitsplatz 18a, Hanau Anmeldung über: mkk@vvn-bda.de

Kursnummer 10204
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Gebühr: kostenlos
Der Staat gegen Fritz Bauer Filmvorführung und Gespräch mit Dr. Katharina Rauschenberg vom Fritz Bauer Institut
Di. 11.07.2023 19:30
Hanau

Der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer versuchte in den 1950er und 60er Jahren, die ehemaligen NS-Täter vor Gericht zu bringen. Dabei kämpfte er gegen ein Klima der Verdrängung und gegen alte Seilschaften. Der Film verbindet historische mit fiktiven Elementen und baut so einen Spannungsbogen auf: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält Fritz Bauer den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Bauers Gegner wollen ihn jedoch zu Fall bringen… Veranstaltungsort: Kulturforum Hanau, Am Freiheitsplatz 18a, Hanau Anmeldung über: mkk@vvn-bda.de

Kursnummer 10205
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Gebühr: kostenlos
Die Schwierigkeit nicht rassistisch zu sein... Sprechen wir über Rassismus
Sa. 16.09.2023 10:00
Hanau

...mit diesen Worten betitelte Prof. Dr. Annita Kalpaka, Erziehungswissenschaftlerin und Diplom-Volkswirtin bereits 1994 ihr mittlerweile berühmtes Buch. Seitdem haben in Deutschland viele Debatten stattgefunden, die an vielen nicht spurlos vorbei gegangen sind: U. a. Rassismus in Kinderbüchern, Rassismus im Fußball, die Umbenennung von kolonial geprägten Straßennamen, der Hashtag #MeTwo, Demonstrationen rund um die Black-Lives-Matter-Bewegung. Die Frage "Woher kommst du?" ist offenbar nicht mehr angebracht. Viele sind verunsichert, was man denn eigentlich noch sagen darf - und überhaupt: Wie man sich verhalten soll. Doch was versteht man eigentlich unter Rassismus? Was erleben Menschen, wenn sie Rassismus erfahren? Kann man auch als sogenannte "bio-deutsche Person" im Ausland Rassismus erleben? Was heißt es, wenn manchmal gesagt wird, unsere Gesellschaft sei "strukturell rassistisch"? In diesem Workshop greifen wir ausgewählte Diskussionen aus Medien und Alltag auf. Wir bieten Ihnen Hintergrundwissen rund um diese Debatten an. Selbst nicht rassistisch sein – das ist ganz schön schwierig. Im Workshop stellen wir Ansätze vor, was man tun kann, wenn man Rassismus etwas entgegensetzen möchte. In der Teilnahmegebühr sind kalte und warme Getränke sowie ein Mittagessen für den Tag enthalten. Diese Veranstaltung findet innerhalb der Interkulturellen Wochen des Main-Kinzig-Kreises in Kooperation mit dem DGB Südosthessen, der vhs Hanau und dem beratungsNetzwerk hessen - für Demokratie und gegen Rechtsextremismus unter dem Dach von Arbeit und Leben Main-Kinzig statt. Veranstaltungsort: Bildungshaus Main-Kinzig, Frankfurter Str. 30, Gelnhausen Anmeldung auf: www.bildungspartner-mk.de

Kursnummer 10209
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