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Kunst und Kultur

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Impressionismus in der Skulptur Vortrag am 29. Oktober 2022, im vhs-Gebäude
Mo. 31.10.2022 18:00
Hanau

Impressionismus in der Skulptur Unter dem Titel „En Passant. Impressionismus in Skulptur“ stellte das Städel Museum Frankfurt im Spätsommer 2020 - als die Museen nach dem ersten großen Lockdown wieder öffnen durften - einen bis heute von Forschung und Publikum weniger wahrgenommenen Aspekt des Impressionismus vor, nämlich die Bildhauerei. Im Zentrum der sehenswerten Präsentation standen fünf Künstler: darunter sind als klingende Namen der französischen Kunst Edgar Degas (1834-1917) und Auguste Rodin (1840-1917), die als unangefochtene Koryphäen des Impressionismus gelten. Dazu gesellten sich die weniger bekannten Bildhauer Medardo Rosso (1858-1928), Paolo Troubetzkoy (1866-1938) und Rembrandt Bugatti (1884-1916). Ihre Werke, die aus internationalen Museen in Kopenhagen, London, Madrid, New York und Paris zusammengetragen wurden, vermitteln sowohl in der Themenstellung als auch in der Materialbeschaffenheit unterschiedliche Spielarten der impressionistischen Bildhauerei. Thematisch reicht das Spektrum von Porträtköpfen und Aktdarstellungen über Bewegungsstudien bis zu eindrucksvollen Tierdars tellungen. Vortrag im VHS-Gebäude Termin: Montag, 31. Oktober 2022, 18.00 - 20.15 Uhr

Kursnummer 20603
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Gebühr: 15,00
Auguste Renoir - Maler des Glücks Vortrag am 2. November 2022, im vhs-Gebäude
Mi. 02.11.2022 18:00
Hanau

Auguste Renoir (1841 – 1919) „Maler des Glücks “ Pierre-Auguste Renoir, bekannt als großer Impressionist und Vertreter einer neuen Malweise, die die Kunst verändert hat, ist bis heute für seine gefühlvollen Porträts und seinen Szenen von Menschen berühmt, die in Cafés, Tanzlokalen oder zur sportlichen Freizeitgestaltung zusammenkommen. Luftig, sinnlich und charmant: seine Bilder (1841–1919) sind unverwechselbar und haben ihm zurecht den Beinamen „Maler des Glücks“ eingebracht. Aufgewachsen als Sohn eines Schneiders und einer Näherin absolvierte er mit 13 Jahren eine Ausbildung zum Porzellanmaler bei der Pariser Manufaktur Lévy-Frères et Compagnie, wo er mit viel Geschick Porzellanstücke nach Rokoko-Art gestaltete. 1861–1864 studierte er zusätzlich Malerei in der unabhängigen Malschule des Schweizer Künstlers Charles Gleyre, wo er Claude Monet, Frédéric Bazille und Alfred Sisley kennenlernte und mit ihnen die damals neue und umstrittene Malweise des Impressionismus etablierte. Mit den neuen Gestaltungsprinzipien bannte Renoir gekonnt das sonntägliche Leben der Großstädter an der Seine auf die Leinwand. Dabei gelingen ihm einzigartige, stimmungsvolle Momente der Ausgelassenheit und Unbeschwertheit. Ab 1892 litt er immer stärker unter rheumatoider Arthritis und ließ sich schließlich 1907 in einem Landhaus in Cagnes-sur-Mer bei Nizza nieder, weil es ihm im milden Mittelmeerklima gesundheitlich besser ging. Trotz immer stärker werdender Einschränkungen versuchte er, bis zu seinem Tode zu malen, und hinterließ ein immenses Schaffen von rund 6000 Werken. Vortrag im VHS-Gebäude Termin: Mittwoch, 2. November 2022, 18.00 - 20.15 Uhr

Kursnummer 20604
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Gebühr: 15,00
Marc Chagall - Dichter mit den Flügeln eines Malers Vortrag am 28. November 2022, im vhs-Gebäude
Mo. 28.11.2022 18:00
Hanau

Marc Chagall (1887-1985) „Dichter mit den Flügeln eines Malers “ So nannte der amerikanische Schriftsteller Henry Miller bewundernd den im russischen Witebsk geborenen Künstler Marc Chagall . Bei Leon Bakst in Leningrad ausgebildet, entwickelte er zwischen 1910 und 1914 in Paris seinen charakteristischen Malstil. Dabei erhielt er wesentliche Anregungen durch die Futuristen und die Kunst von Henri Matisse und Pablo Picasso. Bei seiner Rückkehr nach Russland, in eine durch den jüdischen Chassidismus geprägte Region, fließen in seine Malweise Elemente der Volkskunst ein. Nach der russischen Revolution gehört Marc Chagall 1919 zu den Mitbegründern der „Schule der Schönen Künste“ in Witebsk und kehrt schließlich 1923 nach Paris zurück, das bis zu seiner Emigrati on in die USA 1941 sein Lebensmittelpunkt bleiben sollte. Erst 1948 geht er nach Frankreich zurück und verbringt die nächsten, schaffensreichen Lebensjahrzehnte in Südfrankreich. Chagalls Schaffen beeindruckt bis heute durch seine ganz eigene poetische Bildersprache, in der sich reichlich Anklänge an die jüdische Religion finden. Berühmt ist er nicht nur für seine schwebenden Liebespaare, sondern auch für seine Werke mit biblischer Thematik. Anhand signifikanter Arbeiten wird ein Überblick über dieses große, facettenreiche Lebenswerk gegeben. Dabei wird auch die Ausstellung „Chagall. Welt in Aufruhr “ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt (4.11.2022 – 19.02.2023) berücksichtigt, die in Kooperation mit dem Henie Onstad Kunstsenter Oslo entstand, und Vortrag im VHS-Gebäude Termin: Montag, 28. November 2022, 18.00 - 20.15 Uhr

Kursnummer 20605
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Gebühr: 15,00
Frauen, Frauen, Frauen - Ein Besuch in der Moderne In der Reihe Viaggio nel tempo
So. 11.12.2022 15:00
Hanau

Viaggio nel tempo – Frauen, Frauen, Frauen! Ein Besuch in der Moderne in Schloss Philippsruhe Das Thema Frauen steht bei unserem Besuch der neuen Abteilung in Schloss Philippsruhe, die ein facettenreiches Gesamtbild der Stadtentwicklung bietet, im Vordergrund. Die Spanne von der Mitte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war geprägt von großen Umbrüchen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Zahlreiche Exponate geben einen Einblick in das Leben Hanauer Frauen aus unterschiedlichen Schichten. Wir diskutieren auf deutsch und italienisch über das Leben der Frauen, die nach mehr Teilhabe und Selbstbestimmung strebten, und werfen einen Blick auf die Lebensumstände der Frauen in Italien und in anderen europäischen Ländern. Gemälde, Graphik und Plastik lassen uns an der Darstellung der Frau in der Kunst teilhaben und ergänzen die Sicht auf die Frau in dieser Zeit. Un appuntamento imperdibile per gli amanti della storia e della lingua italiana. Kurs Sonntag, 11. Dezember 2022 Exkursion 15.00 – 16.30 Am 11.12.22 Treffpunkt: Foyer Susanna Rizzo M.A. Euro 9,-- zzgl. Eintritt In Kooperation mit den Städtischen Museen Hanau

Kursnummer 20601
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Gebühr: 9,00
Dozent*in: Susanna Rizzo
Künstler*innenbildnisse des deutschen Expressionismus
Mi. 26.04.2023 19:00
Hanau

Von August Macke und Franz Marc bis zu Ernst Ludwig Kirchner und Ludwig Meidner Die Darstellung des Künstlerporträts hat eine lange Tradi on und Künstler wie Albrecht Dürer oder Rembrandt van Rijn nutzten dieses Genre vor allem auch dazu, ihre eigene Positon innerhalb der Gesellschaft ihrer Zeit zu verdeutlichen. Am Beginn der Moderne wird das Künstlerbildnis noch mehr zu einem künstlerischen Mittel der Selbstbefragung und legt oftmals die psychische Verfasstheit des Malers offen – denken wir nur an die eindrucksvollen Selbstbildnisse von Vincent van Gogh. Aber auch im deutschen Expressionismus wird das Porträt zu einem von vielen Malern intensiv verwendeten Motiv. Hierbei steht nicht nur das Selbstbildnis im Fokus, sondern insbesondere das gegenseitige Porträtieren erlangt einen hohen Stellenwert. Im ersten Vortrag zu diesem Thema steht die Künstlergruppe „Der Blaue Reiter “ im Zentrum: Ausgehend von den Künstlerfreunden August Macke und Franz Marc werden Gemälde und auch Fotografien vorgestellt, die einerseits die Verbundenheit untereinander verdeutlichen, andererseits aber auch die unterschiedlichen Handschriften eines Alexej Jawlensky, einer Gabriele Münter oder eines Wassily Kandinsky anschaulich machen. Hinzugenommen werden auch künstlerische Einzelgänger wie Else Lasker-Schüler oder Max Beckmann. Die Veranstaltung wird im Wintersemester fortgesetzt und thematisiert dann das Motiv „Bildnis“ bei weiteren zum Expressionismus gehörenden Künstlern wie etwa den sog. „Brücke“ Künstlern um Ludwig Kirchner oder dem in Berlin wirkenden Ludwig Meidner.

Kursnummer 20605
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Gebühr: 15,00
Der Kunstraub von Gotha: Ein spektakulärer Coup Ein Krimi für Kunstfreund*innen!
Fr. 28.04.2023 19:00
Hanau

Es war einer der spektakulärsten Kriminalfälle der DDR: 1979 werden fünf Gemälde alter Meister wie Hans Holbein d. Ä., Frans Hals und Anthonis van Dyck aus dem Museum Schloss Friedenstein in Gotha gestohlen. Fast 40 Jahre galten sie als verschollen. Auch die Stasi konnte den Fall nicht aufklären. Doch im Dezember 2018 kam die erstaunliche Nachricht: Die verlorenen Bilder sind wieder da ! Eine Erbengemeinschaft hatte sie bereits im Sommer 2018 der Stadt Gotha zum Kauf angeboten. Ein Meisterstück der Geheimdiplomatie brachte den Durchbruch: 2020 kehrten die fünf Gemälde, darunter auch ein Werk aus dem direkten Umkreis von Rembrandt, zurück in die Obhut des Schlosses Friedenstein. 2021 wurden sie zusammen mit 85 weiteren Werken im Herzoglichen Museum in einer Sonderausstellung über die wechselvolle Geschichte der Gothaer Sammlungen gezeigt. Der Vortrag zeigt, dass Kunstgeschichte auch manchmal Kriminalgeschichte sein kann.

Kursnummer 20606
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Gebühr: 15,00
Van Gogh in Auvers-sur-Oise. Seine letzten Monate
Mi. 28.06.2023 19:00
Hanau

Ausgehend von der Ausstellung „Van Gogh in Auvers-sur-Oise. Seine letzten Monate“, die im Frühjahr und Sommer 2023 im Amsterdamer Van Gogh Museum gezeigt wird, stellt der Vortrag das späte Schaffen des Künstlers vor. Etwas mehr als zwei Monate lebte er in dem beschaulichen Ort Auvers-sur-Oise, der 32 km von Paris entfernt liegt. Hier malte er erneut im Freien, hielt wie im Rausch die Landschaft im Bild fest und verewigte in Öl den Flug der Krähen über den Feldern: in 70 Tagen schuf er 75 Bilder! Hier entstand aber auch das weltberühmte Bild des Arztes Dr. Gachet, bei dem Vincent in Behandlung war und der ihm zum Vertrauten wurde. Dieses Gemälde gehörte einst in die Sammlung des Städel Museums Frankfurt, bevor es durch die Nazis beschlagnahmt und veräußert wurde. Diese Inkunabeln im Schaffen des niederländischen Malers werden ebenso eingehend vorgestellt wie Auszüge aus seinem Briefwechsel mit seinem Bruder Theo, der ihn zeitlebens finanziell und menschlich unterstützte.

Kursnummer 20607
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Gebühr: 15,00
Die neueste Altstadt der Welt Rundgang durch die Frankfurter Altstadt
Sa. 01.07.2023 11:30
Hanau

Ende September 2018 wurde nach sechsjähriger Bauzeit die „Neue“ Frankfurter Altstadt feierlich eröffnet. Das Areal zwischen Dom und Römer gehörte ehedem zu den größten Fachwerkvierteln in Deutschland, bevor es im März 1944 bei alliierten Bombenangriffen zerstört wurde. Für das sogenannte DomRömer-Quartier wurden auf einer Fläche von nur 7 Hektar 35 Häuser zum Teil originalgetreu wieder aufgebaut. Sie beherbergen zwanzig Ladenlokale und 70 exklusive Wohnungen. An dieser Stelle stand vorher u. a. das Technische Rathaus von 1972, das 2009 abgerissen wurde. Wiedererstanden sind der Hühnermarkt mit dem Stoltze-Denkmal, das Haus zum Esslinger, in dem Goethes Tante einst wohnte, das prunkvolle Haus zur Goldenen Waage sowie der Krönungsweg, den Könige und Kaiser nach ihrer Krönung vom Dom kommend benutzten. Schon jetzt erweist sich die Altstadt-Rekonstruktion als magnetischer Anziehungspunkt für Einheimische und Besucher aus aller Welt. Mancher sagt, Frankfurt habe sein Herzstück endlich zurückerhalten. Bei einem 2stündigen Rundgang lernen wir den archäologischen Garten mit den Resten der karolingischen Pfalzanlage Karls des Großen kennen, erkunden die Altstadtgassen und besuchen die an den Römerberg angrenzenden Kirchen, zu denen auch – falls zugänglich – auch die Paulskirche, die Wiege der deutschen Demokratie, gehört. Treffpunkt: Justitia-Brunnen auf dem Römerberg

Kursnummer 20608
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Gebühr: 15,00
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