Die rasante Entwicklung des maschinellen Lernens hat in vielen Lebensbereichen Einzug gehalten und wirft Fragen zu Fairness und Diskriminierung auf. In dieser Veranstaltung thematisieren wir die Auswirkungen von KI auf die Gesellschaft. Sind die Entscheidungen der KI objektiv oder reproduzieren sie bestehende Diskriminierung? Aktuelle Beispiele zeigen, wie maschinelles Lernen in der Personalrekrutierung, im Gesundheitswesen und im Bildungswesen zu Benachteiligungen führen kann. Wir werden Lösungsansätze diskutieren, um fairere und diskriminierungskritischere Systeme zu entwickeln. Dabei beleuchten wir auch die Verantwortung von Politik und Gesellschaft in der Gestaltung und Nutzung dieser Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine spannende Diskussion.
Nach wie vor zeugen Orte in Hanau vom NS-Terror, von der Verfolgung Hanauer Antifaschisten, von der Deportation jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger und anderen, lange verdrängten Opfergruppen. Aber auch vom Widerstand gegen Faschismus und Krieg. Grade in einer Zeit, wo Zeitzeugen immer weniger Zeugnis ablegen können, ist es umso wichtiger, an Täter zu erinnern und den Opfern zu gedenken. Um ein Stück Hanauer Geschichte dem Vergessen zu entreißen. Kooperation mit VVN.BdA MKK
Im Jahr 1096 machten sich Zehntausende in Mitteleuropa auf den Weg in das Heilige Land um es von den „Ungläubigen“, den Muslimen zu befreien. Auslöser war eine Rede Papst Urbans II. auf einem französischen Konzil, in der er zur Hilfe für die bedrohten Christen im Heiligen Land aufrief. Allerdings hatte er keine solche, bis dahin nie vorgekommene, Massenbewegung beabsichtigt. Aufgeheizt von religiöser Erregung kam es bei dem Aufbruch der ersten Kreuzzügler zu den ersten Judenverfolgungen in Europa. Hunderte jüdische Menschen kamen dabei ums Leben, etwa in Mainz und Worms. Nach tausenden Kilometer Fußmarsch durch den Balkanraum und Kleinasien, vielen Entbehrungen und Kämpfen kam ein Teil der Kreuzzügler wider Erwarten tatsächlich im Juni 1099 vor Jerusalem an. Bei der Eroberung der Stadt wurde ein Blutbad unter den muslimischen und jüdischen Einwohnern angerichtet. Als ein Ergebnis des 1. Kreuzzugs entstand im muslimischen, griechischen Gebiet ein lateinisch – christliches Königreich, das als Reich bis 1187 bestand und in Resten noch bis 1291. Der Vortrag soll einen ersten Überblick über den 1. Kreuzzug geben, bevor weitere Vorträge detailliert auf die Hintergründe und Zusammenhänge eingehen sollen: Religiosität im 11. Jahrhundert, das Verhältnis zwischen Papst und Königen, das christlich – jüdische Verhältnis vor und nach den Verfolgungen, christlich – muslimische Kontakte vor dem 1. Kreuzzug, die muslimische Welt im 11. Jahrhundert, Byzanz im 11. Jahrhundert, praktische Aspekte des Kreuzzugs.
Die Bildungsinitiative Ferhat Unvar und die vhs Hanau laden am 24.03.2026 von 16 Uhr bis 20 Uhr zu einem besonderen Koch-Event ein. Jugendliche und junge Erwachsene bereiten zusammen leckere Gerichte zu und genießen anschließend ein interkulturelles Abendessen. Dabei geht es um mehr als nur Essen. Es geht um Austausch, neue Perspektiven, Begegnung auf Augenhöhe und klare Haltung gegen Rassismus. Komm vorbei, bring Neugier mit und setz gemeinsam mit uns ein Zeichen für Vielfalt und Solidarität.
Die Zeit des Nationalsozialismus hat auch in unserer Stadt tiefe Spuren hinterlassen. Hinter den historischen Fakten stehen persönliche Geschichten von Menschen, die entrechtet, verfolgt, deportiert oder ermordet wurden - ebenso wie von jenen, die auf unterschiedliche Weise Widerstand leisteten. Ihre Lebenswege und Entscheidungen erzählen von Mut, Angst, Hoffnung und Verlust - und verdienen es, erinnert und weitererzählt zu werden. Ziel des Studienzirkels ist es, die Lebensgeschichten dieser mutigen und betroffenen Menschen sichtbar zu machen. Dabei wollen wir in Archiven forschen, Zeitzeugenberichte sammeln und vor Ort nach Spuren suchen, die uns helfen, die Erinnerung an diese individuellen Schicksale lebendig zu halten. Alle Interessierten sind eingeladen - ob mit Vorwissen oder ohne.
In den letzten Jahren hat die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) enorme Fortschritte gemacht und ist mittlerweile in vielen Bereichen unseres Lebens präsent. Doch wie fair und diskriminierungsfrei sind diese Systeme wirklich? In dieser Veranstaltung werden wir uns mit den Auswirkungen von KI auf die Gesellschaft und insbesondere auf die Diskriminierung von bestimmten Gruppen auseinandersetzen. Konkrete Beispiele aus verschiedenen Bereichen wie der Arbeitswelt, der Medizin und der Justiz werden beleuchtet und es wird aufgezeigt, wie KI hierbei zur Diskriminierung beitragen kann. Darüber hinaus werden wir auch Lösungsansätze vorstellen, wie KI-Systeme fairer und diskriminierungsfrei gestaltet werden können. Hierbei werden wir auch auf die Rolle von Politik und Gesellschaft eingehen und diskutieren, welche Verantwortung diese bei der Entwicklung und Nutzung von KI-Systemen tragen. Unser Vortrag richtet sich an alle Interessierten, die sich für das Thema KI und Diskriminierung interessieren und sich über die aktuellen Entwicklungen informieren möchten. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine spannende Diskussion.
Kabaredo zeigt, wie Mut und Humor selbst in Zeiten von Angst und Unterdrückung eine Form des Widerstandes sein konnte. „Die Satire war damals eine Gratwanderung zwischen Lachen und Lebensgefahr“ erklärt Thomas Huscher.„Dieses Programm zeigt, wie wichtig es ist, die Stimmen von damals nicht zu vergessen – und wie viel wir gerade heute aus dieser Zeit lernen können.“ „Satire im Dritten Reich“ kombiniert historische Einblicke und aktuelle Bezüge. Kooperation mit VVN BdA MKK mit Tom Kabaredo alias Thomas Huscher