Künstliche Intelligenz verändert Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft – doch welche rechtlichen und ethischen Fragen stellen sich dabei? Der Vortrag bietet eine verständliche Einführung in das Thema KI und beleuchtet die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen bei Entwicklung, Einsatz und Training von KI-Systemen. Dabei werden zentrale Bereiche wie Urheberrecht (Nutzung geschützter Werke und Schutz KI-generierter Inhalte), Datenschutzrecht (datenschutzkonformer Einsatz, Profiling, Datenübermittlung) und Arbeitsrecht (individuelle und kollektive Aspekte) praxisnah erläutert. Zudem geht es um ethische und Compliance-Fragen, Transparenzpflichten sowie um Haftungs- und Verantwortungsfragen bei fehlerhaften oder missbräuchlichen KI-Anwendungen. Der Vortrag wird gehalten von Stefan Hohl, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, der Datenschutzfragen verständlich und praxisnah erklärt.
Das Erbrecht in Deutschland ist komplex und für Laien oft schwer zu durchschauen. Wer sich mit dem Thema Erben und Vererben auseinandersetzen möchte, sollte sich daher frühzeitig informieren. Vorsorge heißt sich später keine Sorgen mehr machen müssen. In diesem Vortrag erfahren Sie, was Sie über Familienerbrecht, Pflichtteile, Testament, Erbschein, Erbengemeinschaft und Nachlassabwicklung wissen sollten. Das ist die Grundlage für die später von Ihnen zu treffenden Entscheidungen. Folgende Themen werden behandelt: 1. Was ist die gesetzliche Erbfolge und ein Pflichtteil? 2. Welche Möglichkeiten hat man im Testament und wie wird es durch den Pflichtteil beeinflusst? 3. Welche rechtlichen Schritte müssen unternommen werden, um den Nachlass eines Verstorbenen zu verwalten und zu verteilen? Wenn Sie das Thema schon die ganze Zeit vor sich herschieben oder es angehen möchten, ist dieser Vortrag für Sie hilfreich. Das Motto der Präsentation ist: Einfach – für Dich – verständlich. Das Thema wird anhand von Beispielen umfassend behandelt in einer 3 stündigen Veranstaltung. Die seit 35 Jahren tätige Rechtsanwältin Christiane Brzoska liefert ergänzend Tipps und beantwortet alle Fragen und viele Standardkonstellationen. Sie kommt aus Mainhausen/Seligenstadt und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten sowie Erbrecht.
Wie entsteht Identität – und was passiert, wenn wir in mehr als einer kulturellen Welt zuhause sind? Interkulturelle Biografien, Migration und Globalisierung führen dazu, dass viele Menschen nicht nur eine kulturelle Zugehörigkeit erleben, sondern mehrere zugleich. Dieses Seminar bietet einen verständlichen Einstieg in postkoloniale Literaturtheorien, die diese sogenannten hybriden Identitäten beschreiben. Wir beschäftigen uns mit Konzepten von Autor*innen wie Homi K. Bhabha, die Identität nicht als fest und eindeutig, sondern als beweglich, mehrschichtig und verhandelbar verstehen. Neben kurzen theoretischen Impulsen steht die persönliche Reflexion im Mittelpunkt: Welche kulturellen Erfahrungen haben mich geprägt? Wo fühle ich mich zugehörig – und wo vielleicht dazwischen? Welche Stärken liegen in dieser Zwischenposition? Durch Gespräche, kleine Schreibübungen und Austausch in der Gruppe entsteht ein Raum für Erkenntnis, Resonanz und Empowerment. Das Seminar richtet sich an alle, die sich mit kultureller Vielfalt – beruflich oder persönlich – auseinandersetzen möchten. Bitte bringt Schreibmaterial und einen Snack für Zwischendurch mit. Der Workshop ist gebührenfrei; eine Anmeldung ist erforderlich.
Lesung am Dienstag, 5. Mai 2026 In ihrem Roman lässt Sigrid Katharina Eismann das dramatische Schicksal wiederaufleben, das 27 Salpeterer-Familien aus dem Südschwarzwald (Hotzenwald) im Jahr 1755 mit ihrer Deportation über Nacht ereilte. Die Freibauern hatten sich gegen die Unterdrückung durch Kirche und die Krone aufgelehnt. Um die Ruhe im Wald wieder herzustellen, wurden die Anführer samt ihren Familien von der Obrigkeit verhaftet und donauabwärts ins Banat verbannt, einem der entlegensten Zipfel der k.u.k.-Monarchie. Die Kaiserin Maria Theresia (1717-1780) persönlich hatte die Abschiebung der „Brandgefährlichen“ auf der Donau in den Banater Sumpf befohlen, der Region um Temeswar, damals verwüstet und menschenleer durch die Türkenkriege. Sie wurden eine Minderheit in der Minderheit. Inspiriert vom Salpeter-Hans, einem Salpetersieder und Kopf der Bewegung, wurde „Salpetern“ zum Synonym für Widerstand gegen Machtmissbrauch im Hotzenwald. Sigrid Katharina Eisman, selbst eine Nachfahrin der sogenannten ‚unruhigen Salpeterer’, verwebt die historischen Ereignisse mit jüngst vergangenen und gegenwärtigen Episoden. gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV Anmeldung erwünscht
Darf ich meinen eigenen Bedürfnissen uneingeschränkt folgen? Soll ich meine Versprechen halten? Sind Notlügen gerechtfertigt? Fragen, die uns im Alltag oft beschäftigen und die wir nicht immer klar beantworten können. Manchmal fühlt man sich schuldig, manchmal ratlos. Schon immer haben Menschen Orientierung für ihr Handeln gesucht. Seit der Antike beschäftigen diese Fragen auch die Philosophie. Was ist das gute und richtige Tun? Muss ich mich tugendhaft verhalten? Ist moralisches Handeln die Voraussetzung für ein gutes Leben? Auch in unseren modernen Gesellschaften stellen sich diese Fragen, aber sie sind noch schwieriger zu beantworten. Wir sind pluralistisch und können uns nicht mehr auf eine von allen geteilte Weltanschauung (z.B. Religion) verlassen. Häufig wird auch der Vorwurf erhoben, uns fehle es an Gemeinsinn und Moral, weil wir zu größerem Egoismus tendieren. Im Kurs sollen die philosophischen Grundlagen guten Handelns anhand von Beispielen diskutiert werden. Es werden keine philosophischen Kenntnisse vorausgesetzt. Der Kurs schließt an den ersten Teil an, kann aber auch unabhängig davon besucht werden.
Anleihen und Aktien sind sowohl für Unternehmen als auch für privat Investierende wichtige und ebenso interessante Instrumente der Kapitalanlage. Das Seminar, welches in zwei Bausteine gegliedert ist, soll interessierten Personenkreisen - Schülerinnen und Schülern, dem Kreis erwerbstätiger Personen sämtlicher Berufsbereiche bis hin zu denjenigen, die bereits den Ruhestand genießen - ermöglichen, einen Einblick in Konzepte zur Beurteilung von Anleihen und von Aktien zu erhalten. Wie kann man den Preis einer Anleihe bestimmen? Warum sinkt der Preis einer Anleihe, und in welchem Umfang sinkt er, wenn bestimmte Marktzinsen steigen? Welche Einflussfaktoren bestimmen die Rendite einer Anleihe? Auf diese Fragen werden wir im Rahmen des ersten und eines Teils des zweiten Seminarbausteins eingehen und Antworten darauf entwickeln. Im Rahmen der weiteren Bausteine werden wir Instrumente kennenlernen, die es erlauben, Aktien zu beurteilen. Es werden Kennzahlen und Konzepte vorgestellt, die einen Beitrag dazu leisten können, zu erkennen, ob bestimmte Aktien oder bestimmte Aktienmärkte im historischen Vergleich oder im Vergleich mit anderen Aktien oder anderen Aktienmärkten eher hoch oder eher niedrig bewertet sind. Schon intuitiv wird man zu der Auffassung gelangen, dass das Investieren großer Teile des Vermögens in nur eine Anleihe oder in nur eine Aktie nicht vernünftig ist. Wie aber soll man Vorgehen und welche Aspekte sind unter kapitalmarkttheoretischer Sicht zu berücksichtigen, um ein für bestimmte Anlegende geeignetes Portfolio zu gestalten? Der Beantwortung dieser Fragen werden wir uns im Rahmen des letzten, des vierten Bausteins des Seminars zuwenden und dabei das für die Anlagepraxis immer noch bedeutende Portfoliomodell von H. M. Markowitz kennenlernen. Prof. Dr. Arno Peppmeier lehrte von 1995 bis 2022 Bank und Finanzdienstleistungen am Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Mainz. Fünf Jahre leitete er bei der Landesbank Rheinland-Pfalz den Aktienhandel und den Handel mit Aktien- und Aktienindexderivaten.
Vortrag am Dienstag, 10. März 2026 Hanau war lange Zeit Zentrum einer überaus innovativen Druckindustrie. Seit Ende des 19. Jahrhunderts entstanden hier zahlreiche „Lithographische Kunstanstalten“. In der Weiterentwicklung der von Alois Senefelder (1771-1834) erfundenen Technik des Steindrucks - es war im 19. Jahrhundert das Druckverfahren, das die industrielle Fertigung von farbigen Massenmedien zu günstigen Preisen ermöglichte - wurde vor allem für die aufblühende Hanauer Tabakindustrie die Ausstattung der Zigarrenkistchen in höchster Qualität produziert. Auf dem sich um 1900 entwickelnden Markt für Ansichts- und Grußkarten war Hanau ebenfalls führend. Auch jenseits des Mains in Steinheim und Klein-Auheim wurden Etiketten und Ansichtskarten produziert. Weltmarktführer war lange Zeit die Hanauer Firma Heinrich & August Brüning, die im Mittelpunkt des Vortrags steht. gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV Anmeldung erwünscht
Künstliche Intelligenz verändert Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft – doch welche rechtlichen und ethischen Fragen stellen sich dabei? Der Vortrag bietet eine verständliche Einführung in das Thema KI und beleuchtet die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen bei Entwicklung, Einsatz und Training von KI-Systemen. Dabei werden zentrale Bereiche wie Urheberrecht (Nutzung geschützter Werke und Schutz KI-generierter Inhalte), Datenschutzrecht (datenschutzkonformer Einsatz, Profiling, Datenübermittlung) und Arbeitsrecht (individuelle und kollektive Aspekte) praxisnah erläutert. Zudem geht es um ethische und Compliance-Fragen, Transparenzpflichten sowie um Haftungs- und Verantwortungsfragen bei fehlerhaften oder missbräuchlichen KI-Anwendungen. Der Vortrag wird gehalten von Stefan Hohl, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, der Datenschutzfragen verständlich und praxisnah erklärt.
Vortrag am Dienstag, 23. Juni 2026 In der öffentlichen Wahrnehmung, aber auch in der gegenwärtigen Selbstdarstellung der USA, schüttelten die freiheitsliebenden amerikanischen Siedler mit der Erklärung der Unabhängigkeit („Declaration of Independence“ vom 4. Juli 1776) der dreizehn Kolonien das Joch des britischen Königs ab. Als Auftakt wird gemeinhin die berühmte Boston Tea Party im Dezember 1773 gesehen. Damals vernichteten als Indianer verkleidete Einwohner Bostons drei Schiffsladungen ostindischen Tees aus Protest gegen die nach dem Siebenjährigen Krieg verschärfte Steuerpolitik der britischen Krone. Der Vortrag nimmt dagegen einerseits die schon in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts bestehenden Spannungen zwischen den Kolonien und dem Mutterland in den Blick. Andererseits werden aber auch die Konflikte zwischen den Kolonisten betrachtet, die - ganz wie in der „Alten Welt“ - auch von konfessionellen Streitigkeiten befeuert wurden. gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV Anmeldung erwünscht
Diese kostenlose Veranstaltung informiert über den Inhalt und den Ablauf des Kurses Imker*in Anfänger*innen Schulung. Sie wollten schon immer mehr über das Imkern erfahren - Sie lernen hier in 5 Blöcken a 120 min, wie Sie mit einem Minimum an Arbeitszeit ein Maximum an Honig erreichen können. Der Kurs ist vor allen Dingen für Neuanfänger*innen aber auch für fortgeschrittene Imker*innen geeignet, die Ihre Kenntnisse erweitern oder auch auffrischen möchten. Die zusätzlichen Schulungsunterlagen sind übersichtlich demjahreszeitlichen Ablauf angepasst eingestellt. Bei Fragen / Problemstellungen können Sie den Dozenten zur Unterstützung schriftlich über das System kontaktieren. Zugangsdaten erhalten Sie per Mail kurz vor Kursbeginn. Bei erfolgreichem Abschluss des Kurses erhalten Sie ein Zertifikat. Der Kurs findet in jedem Fall statt.
Wer besitzt wie viel? Eine Frage die in Deutschland im privaten Umfeld oft nur ungern besprochen wird. Wir haben Sie gefragt, statistisch gesehen zumindest. In unserer Studie zu den Finanzen privater Haushalte haben wir untersucht, wie die Vermögen in Deutschland verteilt sind. Erfahren Sie, wie die Vermögen aufgebaut sind, welche Faktoren die Verteilung beeinflussen und wie sich die Vermögenslandschaft über die Zeit verändert hat. In diesem spannenden Vortrag nimmt Sie ein Experte der Deutschen Bundesbank mit auf eine Reise rund um die Strukturen und Hintergründe der Vermögensverteilung in Deutschland. Hinweis: Es gibt keine Anlagenberatung. Der Vortrag ist dank der Kooperation mit der Deutschen Bundesbank kostenfrei. Anmeldung erforderlich
Darf ich meinen eigenen Bedürfnissen uneingeschränkt folgen? Soll ich meine Versprechen halten? Sind Notlügen gerechtfertigt? Fragen, die uns im Alltag oft beschäftigen und die wir nicht immer klar beantworten können. Manchmal fühlt man sich schuldig, manchmal ratlos. Schon immer haben Menschen Orientierung für ihr Handeln gesucht. Seit der Antike beschäftigen diese Fragen auch die Philosophie. Was ist das gute und richtige Tun? Muss ich mich tugendhaft verhalten? Ist moralisches Handeln die Voraussetzung für ein gutes Leben? Auch in unseren modernen Gesellschaften stellen sich diese Fragen, aber sie sind noch schwieriger zu beantworten. Wir sind pluralistisch und können uns nicht mehr auf eine von allen geteilte Weltanschauung (z.B. Religion) verlassen. Häufig wird auch der Vorwurf erhoben, uns fehle es an Gemeinsinn und Moral, weil wir zu größerem Egoismus tendieren. Im Kurs sollen die philosophischen Grundlagen guten Handelns anhand von Beispielen diskutiert werden. Es werden keine philosophischen Kenntnisse vorausgesetzt.