Skip to main content

Das Modernisierungsprogramm des Grafen Philipp Ludwig II.
Jubiläum 425 Jahre Neustadt Hanau

Ein Werk für die Zukunft: Das Modernisierungsprogramm des Grafen Philipp Ludwig II.
Jubiläum 425 Jahre Neustadt Hanau

Graf Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg hatte ein großes Ziel: Im Konzert der großen und kleinen Reichsstände wollte er seiner Grafschaft den angemessenen Platz sichern. Diesem Zweck dienten die fünf großen Projekte seiner Regierungszeit.

Am Ende des 16. Jahrhunderts stand die Grafschaft Hanau kurz vor dem Bankrott. Die überwiegend aus Landwirtschaftsprodukten bestehenden Einnahmen ließen sich nicht steigern. Deshalb musste die Bevölkerungsstruktur verändert werden - gesucht wurden Untertanen, die Abgaben in Geld leisteten. Erreicht wurde das durch die Gründung der Neustadt und die Ansiedlung einer jüdischen Gemeinde. Die bisher kaum geordnete Verwaltung erhielt eine leistungsfähige, dreigeteilte Struktur: Die Kammer war für das Finanzwesen zuständig, das Konsistorium für Kirchen und Schulen und die Kanzlei für die eigentlich politischen Fragen. Die Hohe Landesschule bildete fähige und vor allem loyale Beamte aus, und ein neues Schloss sollte den repräsentativen Rahmen schaffen.

Für die Zukunft ist dadurch ein sicheres Fundament gelegt worden, das bis zum Ende des Alten Reiches, also für über 200 Jahre, nur wenig verändert bestehen blieb.

Das Modernisierungsprogramm des Grafen Philipp Ludwig II.
Jubiläum 425 Jahre Neustadt Hanau

Ein Werk für die Zukunft: Das Modernisierungsprogramm des Grafen Philipp Ludwig II.
Jubiläum 425 Jahre Neustadt Hanau

Graf Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg hatte ein großes Ziel: Im Konzert der großen und kleinen Reichsstände wollte er seiner Grafschaft den angemessenen Platz sichern. Diesem Zweck dienten die fünf großen Projekte seiner Regierungszeit.

Am Ende des 16. Jahrhunderts stand die Grafschaft Hanau kurz vor dem Bankrott. Die überwiegend aus Landwirtschaftsprodukten bestehenden Einnahmen ließen sich nicht steigern. Deshalb musste die Bevölkerungsstruktur verändert werden - gesucht wurden Untertanen, die Abgaben in Geld leisteten. Erreicht wurde das durch die Gründung der Neustadt und die Ansiedlung einer jüdischen Gemeinde. Die bisher kaum geordnete Verwaltung erhielt eine leistungsfähige, dreigeteilte Struktur: Die Kammer war für das Finanzwesen zuständig, das Konsistorium für Kirchen und Schulen und die Kanzlei für die eigentlich politischen Fragen. Die Hohe Landesschule bildete fähige und vor allem loyale Beamte aus, und ein neues Schloss sollte den repräsentativen Rahmen schaffen.

Für die Zukunft ist dadurch ein sicheres Fundament gelegt worden, das bis zum Ende des Alten Reiches, also für über 200 Jahre, nur wenig verändert bestehen blieb.