Kurse nach Themen
Wir bringen ein Stück auf die Bühne. Mit allem Drum und Dran: Kostüme, Bühnenbild, Musik und natürlich Schauspieler und SChauspielerinnen. Gemeinsam suchen wir uns ein Theaterstück aus, vergeben die Rollen und arbeiten an der Inszenierung. Nebenbei vertiefen wir unsere Spieltechniken: Emotionen, Improvisationen, Präsenz, Stimme, Mimik, Gestik und noch mehr Körpersprache. Wir arbeiten an unseren Figuren und gestalten sie lebensecht und einzigartig. Dieser Kurs findet semesterübergreifend statt und wird im 2. Halbjahr fortgesetzt. Er richtet sich an alle, die bereits Spaß am Kurs Theaterspielen zum Vergnügen hatten. Neueinsteigende sind herzlich willkommen und werden sicher gleich von der Spielfreude mitgerissen. Bitte mitbringen: bequeme Kleidung und leichte Schuhe. Materialgeld: 10 €, zu zahlen bei der Kursleitung. Der Kurs findet im Remisenbau statt, Schloss Philippsruhe, Phillppsruher Allee 45, 63450 Hanau. Der Remisenbau befindet sich gegenüber vom Hauptschloss auf der linken Seite. Eingang zum Kassettensaal im Remisenbau ganz links, innen geradeaus laufen, einige Stufen steigen und rechts durch zwei Türen zum Kassettensaal.
Dieser Kurs ist für Anfänger*innen und Fortgeschrittene, die Lust haben, das bildhauerische Gestalten mit Speckstein kennenzulernen. Speckstein gibt es in vielen Farben und ähnelt im Aussehen dem Marmor, ist jedoch viel weicher. Er kann mit Raspeln, Messern und Schabern sehr leicht bearbeitet werden, bis hin zum strukturierten Äußeren oder über den Feinschliff zur ganz glatten Oberfläche. Hierzu erhalten Sie vom Kursleiter praktische und theoretische Anleitungen zur Vorgehensweise sowie zu künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Besondere Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Diese werden je nach Bedarf in der Gruppe sowie individuell anhand von Beispielen vermittelt. Werkzeuge sind vorhanden. Specksteine können vom Kursleiter günstig erworben werden.
Passepartout schneiden und Rahmenanfertigung Die Präsentation der eigenen künstlerischen Arbeit Das gelungene Werk hervorheben - es gut zu präsentieren - ist Ziel dieses Kurses. Sei es für Zuhause, zum Verschenken oder auch für Ausstellungen, die richtige Umrahmung ist das i-Tüpfelchen für die eigene Arbeit, den Blick auf das Werk und nicht auf die Umgebung zu lenken. An der Seite theoretischer Grundlagen für die Präsentation von Papierarbeiten, wie Zeichnung, Pastell, Aquarell, Fotografie oder Malerei auf Leinwand bzw. Holz, werden wir in diesem Kurs für Ihre Arbeiten Passepartouts – in einfacher Form oder mit Schrägschnitt - anfertigen. Für Ihre Malerei können wir Holzrahmen bauen, die eventuell noch farbig gestaltet werden können. Je nach eigenem Wunsch für die Bild-Präsentation können Kosten für die Materialien entstehen. Kursausfall? Muss nicht sein! Wenn für einen Kurs zu wenige Anmeldungen vorliegen, fällt er aus. So war es früher. Heute gibt es zwei Möglichkeiten: 1) Die Kursgebühr wird (bei unveränderter Stundenzahl) erhöht. 2) Die Stundenzahl wird (bei unveränderter Kursgebühr) verringert. Dazu erhalten Sie zu Beginn Ihres Kurses von der VHS ein schriftliches Angebot mit beiden Möglichkeiten. Nachdem Sie sich im Kurs geeinigt haben und dies mit Ihrer Unterschrift bestätigt haben, kann Ihr Kurs stattfinden.
Materialbedingt ist das Aquarell eine sehr lebendige Malerei. Es lebt von der Leichtigkeit seiner Farben. Hier erlernen Sie Schritt für Schritt die verschiedenen Techniken und künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten, die Sie erfolgreich zum eigenen Aquarell führen. An der Seite von Trocken-, Naß in Naß-, Lavier- und Granuliertechniken erfahren Sie hier einiges über Farbenlehre / Farbenmischen, Farb- und Formkomposition, Farbharmonie, Perspektive im Aquarell, Proportionen und vieles mehr. Das individuelle Arbeiten steht im Vordergrund. Es kann gegenständlich, abstrakt oder konkret gemalt und experimentiert werden. Beispiele aus der Kunstgeschichte begleiten die Veranstaltungen, um zum Einen unterschiedliche Gestaltungsweisen eines Aquarells aufzuzeigen, zum Anderen, um Anregungen daraus für die Umsetzung der eigenen Bildidee aufnehmen zu können. Dieser Kurs eignet sich auch für diejenigen, die eine Mappe für ein künstlerisches Studium erstellen möchten. Bitte mitbringen: Aquarellblock, Aquarellfarben, Haarpinsel (klein, mittel, groß), Bleistift, zwei Wassergefäße, Papiertücher oder Erwerb von Material beim Kursleiter möglich. Der Kurs findet im VHS Gebäude, Ulanenplatz 4, 63452 Hanau statt Kursausfall? Muss nicht sein! Wenn für einen Kurs zu wenige Anmeldungen vorliegen, fällt er aus. So war es früher. Heute gibt es zwei Möglichkeiten: 1) Die Kursgebühr wird (bei unveränderter Stundenzahl) erhöht. 2) Die Stundenzahl wird (bei unveränderter Kursgebühr) verringert. Dazu erhalten Sie zu Beginn Ihres Kurses von der VHS ein schriftliches Angebot mit beiden Möglichkeiten. Nachdem Sie sich im Kurs geeinigt haben und dies mit Ihrer Unterschrift bestätigt haben, kann Ihr Kurs stattfinden.
Der menschliche Akt in Zeichnung und Malerei bildet Grundlage und Mittelpunkt künstlerischen Schaffens von der Historie bis zur zeitgenössischen Kunst. Wir erarbeiten schrittweise die entsprechenden perspektivischen Gesetzmäßigkeiten, sowie das Volumen eines Körpers mittels Farbe, um ihn treffend im räumlichen Eindruck mit Licht und Schatten auf die Fläche zu übertragen. An Seite der klassischen Studien beinhaltet dieser Kurs ebenso experimentelle Verfahren, die die jeweilige individuelle künstlerische Neigung der Teilnehmer/innen zu fördern suchen. Dieser Kurs ist besonders für diejenigen geeignet, die eine Mappe zur Bewerbung für ein Kunststudium erstellen möchten. Hinweis: Grundlagenkenntnisse im Aktzeichnen erleichtern die Akmalerei, werden jedoch nicht vorausgesetzt. Bitte mitbringen Öl-, Acryl-, Aquarell-, Gouachefarben, Pastell oder Tusche sowie einen Malereiblock, Zeichenblock bzw. Leinwand und Papier, mindestens DIN A 3.
Ein Vortrag begleitend zur Ausstellung „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ im Städel Museum Frankfurt vom 19. März bis 5. Juli 2026 Das normannische Fischerdorf Étretat an der Atlantikküste entwickelte sich um 1850 zu einem beliebten Seebad und Urlaubsort des Pariser Bürgertum. Zugleich wurde es wegen seiner charakteristischen, imposanten Klippenlandschaft auch ein begehrter Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle. Die kunsthistorisch bedeutenden Wellen-Gemälde des Realisten Gustave Courbet entstanden hier, wo sich der Komponist Jacques Offenbach eine imposante Villa bauen ließ. Und dem Schriftsteller Guy de Maupassant gelang es, Étretat zu einem literarischen Sehnsuchtsort zu erheben. Die nachhaltigste Wirkung hatte die einzigartige Steilküste mit ihren drei Felsentoren, der Porte d´Amont, der Porte d´Aval und der Manneporte, aber auf den Maler Claude Monet, der intensiv vor Ort malte. Erstmals schuf der Hauptvertreter des Impressionismus unter den sich permanent verändernden Licht- und Wetterverhältnissen malerische Motivreihen, die sich schließlich zu einem seiner Markenzeichen entwickeln sollten. Bei sechs Aufenthalten von 1868 bis 1916 schuf er etwa 80 Gemälde mit Motiven der Alabasterküste. Die in Zusammenarbeit von Städel Museum und Musée des Beaux-Arts de Lyon konzipierte Ausstellung führt vor, welchen Einfluss dieses ehemalige Fischerdorf auf die Malerei der Moderne hatte und wie der Mythos Étretat bis heute nachwirkt und seine Ambivalenz in den Menschenströmen des internationalen Tourismus zeigt, die heute zu einer gravierenden Bedrohung der Steilküste werden. Herausragende Gemälde, Zeichnungen und Fotografien, darunter auch Werke von Eugène Boudin, Georges Braques, Henri Matisse, Félix Valloton und vielen anderen, führen vor, welch große Anziehungskraft dieser Ort auf Kunstschaffende hatte und bis heute hat.
Der Maler, Zeichner und Graphiker Emil Nolde (1867 – 1956), geboren als Hans Emil Hansen in Nolde, war einer der eigenständigsten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Tod jährt sich 2026 zum 70. Mal. Nach impressionistischen Anfängen entwickelte er sich unter dem Einfluss der Kunst von Vincent van Gogh und Edvard Munch zu einem der Hauptvertreter des Expressionismus. Die Themen seiner farbintensiven Bilder reichen von Szenen aus dem Großstadtleben über Stillleben und Figurenbilder bis zu Landschaften, unter denen seine Meer-Bilder eine besondere Qualität und Intensität erzielen. Unter dem Motto „Emil Nolde. Welt und Heimat“ bot eine vom Museum Würth 2 und der Nolde Stiftung Seebüll organisierte Ausstellung vom 7. April bis zum 28. September 2025 in Künzelsau grundlegende Einblicke in die vielfältige Motivwelt und die unterschiedlichen Schaffensphasen des Künstlers. Eine Auswahl der dort gezeigten Werke wird im Vortrag vorgestellt. Leben und Werk Noldes werden dabei ebenso thematisiert wie seine verstörende politische Gesinnung und sein Eintreten für eine nordische Kunst in der NS-Zeit.