Die Klimakrise und die begrenzten natürlichen Ressourcen haben die Menschheit in den letzten Jahrzehnten damit konfrontiert, dass sich das Verhältnis zwischen Mensch und Natur grundlegend zu wandeln scheint. Seit jeher ist es aber geprägt von ambivalenten Gefühlen und Vorstellungen: von Nähe und Entfremdung, von Freiheit und Angst, von Faszination und Ausbeutung. Was ist aber Natur und welchen Platz nimmt der Mensch in ihr ein? Ist der Mensch Teil der Natur oder steht er ihr gegenüber? Und warum scheint unser Verhältnis zu ihr oft von Spannungen und Widersprüchen geprägt zu sein? Dieser Kurs widmet sich dem Verhältnis von Mensch und Natur aus einer philosophischen Perspektive. Ausgehend von klassischen und modernen Denkansätzen fragen wir, wie sich unser Naturverständnis im Laufe der Geschichte verändert hat und welche Vorstellungen unser heutiges Handeln prägen. Dabei begegnen wir unterschiedlichen Positionen: Natur als Ressource, als Gegenüber, als Lebensgrundlage oder als etwas, dem wir selbst untrennbar angehören. Im gemeinsamen Gespräch erkunden wir grundlegende Fragen: Trägt der Mensch eine besondere Verantwortung gegenüber der Natur? Gibt es so etwas wie ein richtiges Verhältnis zur natürlichen Welt? Und wie beeinflussen unsere Denkweisen unser praktisches Handeln? Der Kurs lädt zum Nachdenken, Diskutieren und Perspektivwechsel ein Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hinweis zu den Kursterminen: Kein Kurs am 01.09.2026
Vortrag am Dienstag, 1. September 2026 Friedrich Nietzsche zählt zu den einflussreichsten und zugleich provokantesten Denkern der Moderne. Seine Philosophie stellt grundlegende Gewissheiten infrage und fordert dazu heraus, moralische, religiöse und gesellschaftliche Werte neu zu denken. Wie man mit dem Hammer philosophiert, war ein von ihm gerne verwendeter Ausdruck, um die Radikalität seines Denkens zu beschreiben. Der Vortrag gibt einen verständlichen Einblick in Nietzsches bewegtes Leben und führt in zentrale Gedanken seines Werks ein - von der Kritik an traditionellen Moralvorstellungen über die Idee des Übermenschen bis hin zu seiner berühmten Diagnose vom Tod Gottes. Dabei wird deutlich, wie eng Leben und Denken bei Nietzsche miteinander verknüpft sind. Neben den philosophischen Kernideen wird auch ein Blick auf die Wirkungsgeschichte geworfen: Warum ist Nietzsche bis heute so aktuell und zugleich umstritten? Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten - Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. gebührenfreie Veranstaltung dank IGHA und HGV Anmeldung erwünscht
Europa steckt in der Krise so zumindest der Eindruck, der sich in politischen Debatten, Medien und im Alltag vieler Menschen aufdrängt. Während die einen in der Europäischen Union die letzte große Hoffnung sehen, um globale Herausforderungen wie Klimawandel, Migration oder wirtschaftliche Instabilität zu bewältigen, betrachten andere sie als bürokratisches Monster, das nationale Handlungsspielräume einschränkt und politische Konflikte eher verschärft als löst. Gleichzeitig ist die europäische Einigung eines der ambitioniertesten politischen Projekte der Moderne. Doch ist Europa tatsächlich die Antwort auf unsere aktuellen Probleme oder wird Europa selbst zunehmend als Teil des Problems wahrgenommen? Ist Europa der notwendige Rahmen für Frieden, Wohlstand und Demokratie im 21. Jahrhundert oder hat sich das Projekt in eine Richtung entwickelt, die sich von den ursprünglichen Ideen und Idealen weit entfernt hat? Wir diskutieren nicht nur, wie Europa funktioniert, sondern stellen die grundsätzliche Frage, ob und wofür es heute noch gebraucht wird und welche Werte und Ideen das Projekt Europa ursprünglich bestimmten. Dabei nehmen wir unterschiedliche Perspektiven ernst von überzeugten Europäer bis hin zu kritischen Stimmen. Der Kurs lebt von kontroverser Diskussion, offenem Austausch und der Bereitschaft, eigene Positionen zu hinterfragen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs schließt an den ersten Teil an, kann aber auch unabhängig davon besucht werden.
Die Klimakrise und die begrenzten natürlichen Ressourcen haben die Menschheit in den letzten Jahrzehnten damit konfrontiert, dass sich das Verhältnis zwischen Mensch und Natur grundlegend zu wandeln scheint. Seit jeher ist es aber geprägt von ambivalenten Gefühlen und Vorstellungen: von Nähe und Entfremdung, von Freiheit und Angst, von Faszination und Ausbeutung. Was ist aber Natur und welchen Platz nimmt der Mensch in ihr ein? Ist der Mensch Teil der Natur oder steht er ihr gegenüber? Und warum scheint unser Verhältnis zu ihr oft von Spannungen und Widersprüchen geprägt zu sein? Dieser Kurs widmet sich dem Verhältnis von Mensch und Natur aus einer philosophischen Perspektive. Ausgehend von klassischen und modernen Denkansätzen fragen wir, wie sich unser Naturverständnis im Laufe der Geschichte verändert hat und welche Vorstellungen unser heutiges Handeln prägen. Dabei begegnen wir unterschiedlichen Positionen: Natur als Ressource, als Gegenüber, als Lebensgrundlage oder als etwas, dem wir selbst untrennbar angehören. Im gemeinsamen Gespräch erkunden wir grundlegende Fragen: Trägt der Mensch eine besondere Verantwortung gegenüber der Natur? Gibt es so etwas wie ein richtiges Verhältnis zur natürlichen Welt? Und wie beeinflussen unsere Denkweisen unser praktisches Handeln? Der Kurs lädt zum Nachdenken, Diskutieren und Perspektivwechsel ein Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs schließt an den ersten Teil an, kann aber auch unabhängig davon besucht werden.